Hengilás

Diesen Titel habe ich vorhin in der Zufallsschleife gehabt und war gleichermaßen überrascht wie erfreut über die ruhige Untermalung, die aus einem epischen Film stammen könnte. Das Lied wird vom Künstler namens Jónsi vertont und heißt übersetzt so viel wie „Vorhängeschloss“.

Und damit startet dieses Blog in den Mai. Eigentlich wollte ich hier schon früher wieder in die Tasten hauen, aber Termine und Beschäftigung hielten mich davon ab. Überhaupt hatte sich zum Sonntag so viel angestaut, dass dieser erst mal für viel Ruhe und Gelassenheit reserviert werden musste.

Sportkurs, Kneipenquiz, Kinobesuch, populärwissenschaftliche Veranstaltungen, Sushi-Dinner, Filmabend, Geburtstagsfeier und ein Poetry Slam – das stand alles auf dem Plan und lässt diese Woche doch recht abwechslungsreich aussehen. Zuweilen sah ich mein Zuhause nur, wenn es dunkel und an der Zeit zu schlafen war.

Auswertung zur „Thor“-Verfilmung:
Insgesamt ist der Film sehr gut für eine Comic-Verfilmung. Jedoch würde ich Iron Man (1) höher bewerten, was aber auch daran liegt, dass ich die Figur besser finde. Ich glaube, was die Wirkung des Films etwas mindert, ist, dass man durch die Trailer schon auf den Verlauf der Handlung vorbereitet wird. Da bleiben neben gewaltigen CGI-Sets und Kämpfen nicht mehr viele Überraschungen für den informierten Cineasten. Dennoch ist es eine Leistung, die Marvel-Filmwelt mit „Herr der Ringe“-Elementen zu verbinden.

Zur „Langen Nacht der Wissenschaften“:
Ich hatte das Glück, ein paar sehr gute Vorträge und Darbietungen miterleben zu dürfen. Da fühlt man sich gleich viel besser, wenn man sieht, dass Leute mit Leidenschaft über ihre Interessen reden können. Nur die Shuttle-Bus-Intervalle waren viel zu groß. Ansonsten war es ziemlich kalt und ich nicht wirklich darauf vorbereitet – aber meine Teilnahme war auch spontan.

Sushi:
Lange nicht gegessen, aber doch immer mehr Freude daran gefunden. Auch die Suppe (Name vergessen) war nicht schlecht. Und obendrein wurde ich satt. Was will ich mehr?

Zum Kulturellen:
Verkommt der „Poetry Slam“ zum Comedy-Abend? In der letzten Kulturwoche hätte ich da vielleicht noch ja geantwortet, aber heute kamen auch richtig poetische Beiträge zu Wort. Alles in allem war es wieder lohnenswert und inspirierend. Und wieder denke ich, dass ich mal wieder kreativ schreiben sollte (also von Blogs abgesehen).

Tja, wenn das nicht so ein Problem mit der Zeit wäre. Ich habe nämlich auch noch ein paar Vektor-Grafiken in der Mache, die vollendet werden wollen. Und dann wäre da auch noch ein Musikstück, welches ich angefangen habe. Und für ein anderes Projekt wird sogar die Zeit knapp.
Manchmal wundere ich mich, ob ich solche Ideen überhaupt noch angehen sollte, wenn ich schon ein paar andere Vorhabe in der Warteschleife habe. Das beschäftigt mich vielleicht 2 Sekunden und schon ist das nächste „Ticket“ erstellt worden und im Pool der anderen Vorhaben.
Ich kann nicht mal sagen, dass es an wenig Freizeit liegt – bzw. würde das nicht als Grund gelten lassen. Viel mehr ist wohl meine Wertschätzung für Auszeiten – also von allem. Da profitiert dann neben meiner Ausgeglichenheit scheinbar nur noch der „Scrobble-Zähler“ von Last.fm.

Noch einen Ausblick? Hm, nein, irgendeine Deadline sitzt mir bestimmt schon im Nacken. 😉
Stattdessen noch ein Einschub: South Park startete in die neueste Staffel (15?) und das gleich wieder mit einem aktuellen Thema – Apple. Der vielseits bekannte Hersteller von Software und Hardware hat schon länger einen dubiosen Ruf, wenn es um den Umgang mit Kundendaten und Nutzerbestimmungen geht. Eben dies wurde in der jüngsten Folge auf die Spitze getrieben und mit einem Trash-Film kombiniert („Human Centipede“). Das Ergebnis ist viel schwarzer Humor, wie man es von South Park gewöhnt ist. Und wie schon in der letzten Staffel sind die Macher am Puls der Zeit, was mir sehr gefällt.

Es verbleibt verschlossen
F.

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