Bad reputation

Den Titel habe ich erstmals als Untermalungsmusik im Film „Kick-Ass“ gehört und dann neulich in der Version von Avril Lavigne – ein Lied, was zu ihr passt.

„Kick-Ass“ erinnert mich an eine der besten Comic-Verfilmungen überhaupt und damit an den Schöpfer Mark Millar und das wiederum daran, dass ich eben jenen Zeitgenossen jüngst live sehen konnte – denn ich bin aktuell in London.

Was mit reichlich Nervosität im Vorfeld begann, entpuppt sich dann doch als ein Urlaub erster Klasse. Die Gedanken an arbeitsbezogene Themen könnten mir hier kaum ferner erscheinen. Und ja, das ist auch ganz angenehm.

Stattdessen habe ich den ersten Flug bei der Lufthansa genossen, den ersten „Beinah-Hörsturz“ im Anschluss an die Landung überstanden (Druck auf den Ohren), die ersten Tage auf britischem Boden verlebt und überhaupt alles, was damit zu tun hat.

In Londons Zentrum einfach mal verloren zu gehen und sich dann anhand des U-Bahn-Netzes wieder zu finden, hat schon was. Die Metropole pulsierst vielfach so stark wie Berlin und erinnerte mich anfangs doch an Hamburg. Viele Fotos wurden schon gemacht, welche dann hoffentlich auch erhalten bleiben – jedenfalls digital.
Ach ja, und es ist unglaublich frühsommerlich hier, was vielleicht sogar für die Londoner Verhältnisse ungewohnt ist. Jedenfalls kann ich mich nicht beklagen, da nicht ein Regentropfen in Sichtweite ist.

Wenig Regen mag auch zu der kleinen Katastrophe bei Rostock beigetragen haben, was ich neulich via Internet vernahm. Aber eigentlich ist die Luft an der Küste doch relativ feucht. Insofern mag es wirklich an ungewohnt starkem Wind gelegen haben, dass mehrere Menschen und Autos ihr Ende auf einer Autobahn fanden. Die Nachricht las sich für mich erst wie ein schlechter Scherz – und ist in zweiter Instanz sehr schnell von den überregionalen Seiten durch andere Meldungen verdrängt worden.

Derweil in England: ich saß in einem Pub und habe eine humoristische Impro-Aufführung miterleben und danach die netten Leute der RH Experience kennenlernen dürfen. Ein unglaublich toller Abend – sogar das Ingwer-Bier war lecker. (Nebenbei: hier scheint Ingwer sehr beliebt zu sein… in vielen Produkten.)
Und dann das nun beinahe vergangene WE: die KAPOW! ComicCon ließ mich an meine körperlichen Grenzen stoßen bezüglich Wartevermögen – jedenfalls wenn es um das Signieren bunter Printmedien geht. Aber egal – was tut man nicht alles, um einem persönlichen Helden kurz begegnen zu dürfen. Ich weiß es nun. Man wartet etwa 60 Minuten in einer Schlange – nur um dann mit einem unbeschreiblichen Glücksgefühl wieder in den Trubel zurückkehren zu dürfen.
Die Veranstaltung muss ich nun erst einmal verarbeiten. Ich bin zwar nicht, wie vermutet, übersättigt von Comic-Zeugs, dafür aber wirklich erschöpft von all dem Trubel. Ach ja, erste Szenen aus „Thor“ habe ich gesehen. Und diese machen Lust auf mehr. Wenn also die restlichen 70% des Films so gut sind wie das, was ich gesehen habe, dann sollte das ein 1A-Unterhaltungsfilm mit Effekt-Schlacht werden (Güteklasse Iron Man 1). Und ja, der Hauptdarsteller wirkt in echt wie in den Trailern, was für Hollywood eigentlich nicht zum Regelfall gehört.

Es verbleibt mit schlechtem Ruf
F.

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