Punching in a dream

Es passiert mir nicht oft, dass ich ein Lied schon beim erstmaligen Hören besonders finde, aber der Titel hat es geschafft. Wenn man sich etwas mit der Musik von The Naked and Famous auseinandersetzt, erkennt man vielleicht die Untermalung der Viva-Werbung wieder. Ging mir jedenfalls so. Das entsprechende Lied „Young Blood“ habe ich sogar mal in einem Club gehört, konnte damit damals jedoch nicht viel anfangen. Wäre heute anders.

Ja, was mittlerweile ebenfalls anders ist, bezieht sich auf die Anzahl meiner Schuhe. Ich war wieder Konsument. (Klingt fast wie ein Geständnis.) Ich habe mich dieses Mal beraten lassen und es wirkte nicht mal verlogen. Ja, mit dem Internet-Zeitalter stieg die Zahl der „zweiten Meinungen“. Irgendwo wurde sogar überspitzt formuliert, dass sich verprellte Kunden heute ganz schnell mit einer schlechten Kritik über Produkte oder Dienstleistungen rächen können.

Themenwechsel: zur Zeit mag ich keine Nachrichten, was stark mit der Grundstimmung der Berichte zusammenhängt und ich vielleicht einer Art Übersättigung verdanke. Sei es nun Japan, Lybien, Brüssel oder ein süddeutsches Bundesland – irgendwas ist immer und oftmals kommt mit dem Sachverhalt Unverständnis – von unterschwelliger Resignation ganz zu schweigen. Ich frage mich, wie sich das mit dem Vertrauen in die Welt ein paar Generationen früher verhielt. Gut, teilweise erhielt ich Antwort darauf in Werken der 80er Jahre, als durch den Kalten Krieg Endzeitstimmung nicht weit weg war (Verweis auf „Watchmen“ und „The Dark Knight Returns“).

Endzeitstimmung gab es auch im Verlauf der „Ultimate Enemy“-Trilogie (Marvel Comics) von Brian Michael Bendis, welche nun vollständig vorliegt. Hier wurden erneut Schritte unternommen, um das UU (Marvels Alternativ-Kontinuität) weniger wie eine Kopie des regulären Marvel-Universums aussehen zu lassen. Dazu wurden nach den X-Men nun die Fantastic Four ordentlich „renoviert“.
Da fällt mir gerade ein, dass letzteres nun auch im normalen MU passiert – „FF“ heißt die neue Serie, welche die Fantastic Four ablöst, nachdem da ein „Verlust“ im Team zu beklagen war. Und so zynisch es klingen mag – ich frage mich schon, wann besagter Charakter wiederaufersteht, denn das tun die fast immer.
Eigentlich wollte ich am Wochenende noch ein Paperback von Mark Millar lesen, was ich jedoch nun als unwahrscheinlich einstufe.

Den Grund kann ich in 2 Worten zusammenfassen: „Doctor Who“. Ich habe mich mit der neuen Serie vertraut gemacht und verstehe nun, warum es sich dabei um SciFi handelt. Es ist eine faszinierend kreative Serie, bei der die Welt schon mal aus dem Schlafzimmer einer englischen Kleinstadt gerettet werden kann. Ebenfalls zu loben ist die Webseite dazu bei der BBC, die aus meiner Sicht extrem fan-freundlich gehalten ist.

Ach ja, noch ein paar Erkenntnisse aus der Film-Ecke: „Tucker & Dale vs. Evil“ kommt (endlich mal) mit frischem Humor daher, was in einer morbiden Horror-Komödie über Stereotypen und Klischees festgehalten wurde. Nur am Ende flaut der Plot etwas ab.
Und seit langer Zeit sah ich den „Tenicious D“-Film zum zweiten Mal und war einerseits gelangweilt von der endlosen Rock-Propaganda und andererseits doch überrascht, dass der Film nicht allzu langweilig war, wie ich das in Erinnerung hatte. Kritik gibt es dennoch: dafür, dass oft „schlimme“ Ausdrücke fielen, hätte der Film ruhig kinder-un-freundlicher sein können.

Es verbleibt mit angeschlagenen Träumen
F.

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