Charm school

Als Fan wünscht man sich natürlich oftmals Erfolg für die favorisierte Sache oder Person oder Gruppe, aber ich bin doch ziemlich überrascht, zu erfahren, dass das neue Roxette-Album die hiesigen Charts anführt. Krass. Da könnte ich mich fast schlecht fühlen, dass ich mir das nicht vorgestellt habe. Da wirkt vielleicht noch etwas Enttäuschung nach, die mich nach erstmaligem Hören der neuen Songs ereilte. Nein, es war keine herbe Enttäuschung, nur etwas wenig Begeisterung wegen „Gewohnheitserscheinungen“. Dennoch schön, dass Roxette mit den neuen Liedern sowohl an ihre Vergangenheit anknüpfen als auch die Synthie-Schiene der jüngeren Werke einfließen lassen. Teilweise könnte man auch sagen, dass einige Lieder erfrischend altbacken klingen. Wer weiß, wen die netten Musiker aus Schweden verprellt hätten, wenn sie nun einen auf Auto-Tune machen würden.

Apropos Auto-Tune: es gibt erste Schnipsel von neuen Britney-Songs, die über Produzent Dr Luke (Name merken) verbreitet wurden. Dieser Hit-Lieferant hat schon so manche Pop-Interpreten aufpolieren dürfen – Ke$ha, Adam Lambert, Katy Perry, Avril Lavigne, P!nk… um mal ein paar zu nennen.
OK… ich schweife ab. Für Musik habe ich ja sonst eine andere Anlaufstelle.

Themenwechsel:
Ein etwas mürrischer Zeitgenosse hatte heute das Bedürfnis, mich via Twitter anzumotzen, weil ich mehr als ein Tumblr-Account habe. Das fand ich erst lustig, dann aber auch etwas dreist und schließlich amüsant (Verständnis und so).
Oh, vielleicht noch kurz zur Erklärung: Twitter ist der Micro-Nachrichten-Dienst, den hippe Leute auch mobil nutzen. Tumblr ist eigentlich eine Art Blog-System mit Eigenheiten (neben Text, kann man auch Fotos, Videos, Songs, Zitate oder Links posten bzw. abonnierte Beiträge „rebloggen“ – verrückt, ich weiß). Letzteres wird aber oftmals zum Verteilen lustiger Bildchen (manchmal mit Animation) verwendet. Beispiel gefällig? Kein Problem -> KLICK.
Na ja, ich wollte meine Beiträge thematisch abgrenzen – daher mehr als ein Konto dort. Aber so oft schaue ich da auch nicht vorbei.

So oder so – die immer wiederkehrende Frage ist: was soll das? Flickr, Tumblr, Twitter, Facebook, StudiVZ, MySpace und so weiter. Und was ist aus dem RSS-Feed geworden? (OK, letztere Frage dürften die wenigsten haben)
Ja, und die Antwort? Ganz klar: Ansichtssache. Wer nach Spiel und Spaß sucht, wird bestimmt ordentlich Material zum Zeittotschlagen finden. Und wer die Plattformen als Informationsdienste sieht, kann da eine prima Möglichkeit finden, auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Es kommt auf die Art der Nutzung an. Daher sehe ich am Service der Webseiten-Betreiber pauschal keine Zweifel bei der Daseinsberechtigung.
Braucht keiner? Wer weiß. Es muss ja nicht gleich „brauchen“ sein – „ausprobieren“ oder „anwenden“ könnte auch genügen.

Es verbleibt fern jeder Charme-Schulung
F.

PS: ich frage mich gerade, ob ich Zeit gespart hätte, wenn ich statt Tastatur zur Webcam gegriffen hätte und mit dem Vloggen (Videobloggen) anfange. Ja, ne… sonst geht es mir aber ganz gut. 😉

Advertisements

Schlagwörter: , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: