Selfmachine

So, der heutige Titel stammt von I Blame Coco, einer Nachwuchskünstlerin, welche hierzulande als Tochter von Sting vermarktet wird. Selbige hat ein feines Independent Pop Album herausgebracht, auf dem jener favorisierte Titel meinerseits enthalten ist.

Die Woche ist so gut wie um und ich bin aktuell nicht wirklich in Schreibelaune.
Rückblickend sei angemerkt, dass nicht sonderlich viel passiert ist, was wiederum positiv oder negativ interpretiert werden kann. Einerseits hielt sich der Stress durch Arbeit und Privatleben in Grenzen, andererseits hätte vielleicht auch mehr erreicht werden können. Ansichtssache.

Ein Kinobesuch war eigentlich nicht eingeplant, ließ sich dann aber dennoch einrichten – es ging zu „Nowhere Boy“, ein Film, der sich mit der Jugend von John Lennon auseinandersetzt. Nun, ich habe keine besondere Beziehung zur Epoche oder der Musik aus der Zeit, war dann aber auch mehr irritiert vom familiären Drama, welches dargestellt wurde. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass es verkorkste Familien schon immer gab – unabhängig von Wohlstand, Zeit und Land.
Ach ja, die Schauspieler waren sehr gut, ebenso wie auch die Kulissen.

Themenwechsel: vor Kurzem war wieder „Groundhog Day“, ein Tag, welchen ich gern mit dem gleichnamigen Film feiere – sozusagen eine eigene neue Tradition. Der Unterhaltungswert war wie gewohnt groß, nur leider scheint die DVD in die Jahre gekommen zu sein – hatte sie doch an einer Stelle Aussetzer.

Dann noch ein paar Bemerkungen zum Wochenende:
Erneut gelang es mir, ein paar Wolverine Comics zu lesen, welche auch wunderbar flüssig geschrieben sind – Autor Jason Aaron hat nicht umsonst einen guten Ruf in der Szene. Aber auch Zeichner Ron Garney hat mich selten so beeindruckt wie in diesen Heften.
Darüber hinaus liegt hier noch herrlich ungelesenes Vertigo-Material, welches ich in der kommenden Woche angehen möchte.

Und dann ist es mir schon etwas peinlich, dass ich tatsächlich eine halbe Stunde bei DSDS hängen geblieben bin. Diese fürchterliche Casting-Maschinerie lockt nach wie vor unzählig viele junge Menschen vor die Kamera, in der Hoffnung, als ein 5-Minuten-Segment zu enden.
Passenderweise fällt mir nicht mal mehr der Name des Siegers der letzten Staffel ein. So viel zu den Erfolgsaussichten. Aber das interessiert ja keinen.

Schließlich noch aus der Abteilung „Beobachtungen“:
Eissturm über Nordamerika, Fluten und Sturm über Australien – Mutter Natur schein etwas angepisst zu sein.
Chaos in Nordafrika – auch da sind viele Gruppierungen aufgebracht, was wiederum benachbarte und verbündete Nationen besorgt. Was ich jedoch bei all den Meldungen nicht ganz verstehen kann, ist die Abneigung bezüglich der Berichterstattung, was wiederum scheinbar mit Kritikunverträglichkeit zusammenhängt.
Somit zur Frage der Woche: Was bringt Kritik? Selbige kann sowohl in Form von Lob als auch negativ behaftet auftreten. In meisten Fällen entspricht es einer Art Echo auf das eigene Verhalten oder Werk. In Sonderfällen lassen sich ganze TV-Formate darum basteln. Aber was soll der Einzelne mit Kritik anfangen? Ansichtssache. Wahrscheinlich ist es auch eine Frage der Gewohnheit, wie man damit umgeht, was wiederum ein Mittelweg zwischen Ablehnen und Annehmen sein könnte.

Es verbleibt gewohnt selbstkritisch
F.

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