What the hell

Huch, und schon wieder eine Woche um… na ja, „what the hell“, um es gleich mal im Sinne von Avril Lavigne zu zitieren. Inwiefern besagte Musikerin sich weiterentwickelt hat, bleibt abzuwarten. Das Video soll wohl in Kürze rauskommen. Dem Sound nach zu urteilen, ist nicht viel seit „Girlfriend“ passiert.

Nicht viel, aber einiges ist dafür in meiner Woche passiert (tolle Überleitung):
Man könnte meinen, nach der Umzugsaktion kommt nun wieder der Alltag ins (neue) Büro. Aber die nächste Dienstreise stand auf dem Plan. Und dieses Mal sollte es etwas anspruchsvoller werden, was die Anreise anging. Ein Ort wie Clausthal besticht nicht nur durch höhere Luftlage, Temperaturabfall und viel Wald drum herum, sondern leider auch dadurch, dass er keinen Bahnhof hat. Und auch vor 5 Uhr aufstehen ist ein Umstand, der so eine Reise nicht unbedingt angenehmer macht. Aber ansonsten war es schon ok – eine Erfahrung mehr.

Auch mein Allgemeinwissen wurde um ein paar (mehr oder weniger nützliche) Informationen erweitert. Wer hätte gedacht, dass es zwei unterschiedliche Nahrungsmittel mit der Bezeichnung „Schillerlocken“ gibt. 😛

Und dann noch die absolute Krönung, was die letzten Tage angeht. Einmal Kino? Ja, normal. Zweimal Kino? Joa, auch noch nicht ungewöhnlich für mich. Dreimal Kino? Hm, das grenzt schon an einer Ausnahme. Viermal Kino? Tja, das nenne ich besonders.
Kurz auf die Filme eingegangen:

  • Machete : tja, also für einen Film ab 18 fand ich den nicht so wild. Da gibt es verstörendere Filme mit geringerer Altersgrenze. Und ich könnte wetten, dass die deutsche Version dennoch geschnitten wurde. Wie dem auch sei… der Film überraschte mich mit… Handlung. Sowohl die Geschichte als auch manche Schauspieler hatten mehr Profil, als ich erwartet hatte. Insofern unterhaltsam und gut.
  • The Green Hornet : ebenfalls gut und damit besser als erwartet. Da ich leider immer noch nicht die Version von Kevin Smith komplett gelesen habe, ist ein Vergleich mit den Comics nicht möglich. Die Verfilmung erinnerte mich zeitweise an Kick-Ass (die Verfilmung), was die unkonventionelle Umsetzung von Superhelden und Schurken angeht. Und auch die Synchronisation war angenehm „würzig“ und ließ mich nicht an die O-Ton-Version mancher Gags denken. Abstriche muss man ganz klar bei der 3D-Umsetzung machen – absolut unnötig, weil kaum wirksam eingesetzt. Wenn der Abspann mehr 3D bietet als der Film, komme ich mir als Zuschauer etwas verprellt vor (leider konnte man den Film hier nicht in 2D gucken).
  • Rapunzel – Neu verfönt : bei diesem Film bin ich mir sicher, dass der  3D-Effekte gut umsetzt (ohne es erlebt zu haben). Ist aber auch nicht schlimm. Denn so ein Märchen-Animationsfilm überzeugt in erster Linie durch Charaktere und viele humorvolle und einige Gesangs-Einlagen. Insgesamt ein abgerundetes Vergnügen für alle, die etwas Kitsch nicht verachten.
  • Black Swan : so, nun habe ich also erstmals einen Aronofsky-Film auf der großen Leinwand gesehen. Ich stelle zudem soeben fest, dass ich damit alle Spielfilme dieses Filmemachers kenne (sind ja auch nur 5). Und ja, auch dieser Film hat Stellen, bei denen ich lieber nicht zu genau hingucken möchte. Ich erinnere mich an meine Eindrücke nach dem ersten Trailer dazu – damals dachte ich „nein, danke, ich brauche keinen Stoff für neue Alpträume“. Dann kam der Lob-Regen vielerseits und die Auszeichnung für Natalie Portman, was meine Neugier steigerte und mir den Film dann doch aufs „Radar“ setzte. Fazit: der Film ist intensiv und dennoch etwas kalt. Sowohl viele Charaktere als auch Kulissen wirken sehr „ungemütlich“, was aber durchaus so gewollt sein mag. Wie dem auch sei… der Film hat Schocker parat.

Und so war es eine sehr gute Idee, gleich nach dem Film noch ins Nachtleben einzutauchen und damit auf andere Gedanken zu kommen. Sogar ein Clubwechsel zu nächtlicher Stunde war noch drin, führte jedoch in eine ungwohnte „Veranstaltung“, deren Namen (Fáilte) ich nicht aussprechen kann. Dort herrschte zwar auch allgemeine Tanzlaune, nur leider nicht auf meiner „Frequenz“, was dem Spaß aber nichts anhaben konnte.

Tja, und damit endet die Woche mit einem (erneut) leicht verschobenen Schlafrhythmus. Dafür konnte ich den Tag noch nutzen, um die erste Staffel „Misfits“ zu beenden. Ich habe geahnt, dass es wieder eins dieser Enden sein würde, bei dem man die nächste Staffel kaum erwarten kann. Und ebenfalls hat sich meine Vermutung bestätigt, dass es in britischen TV-Serien nicht immer Happy Ends gibt. Davon abgesehen ist die Serie unglaublich originell.

An dieser Stelle wollte ich eigentlich etwas Gedankengut niederschreiben. Jedoch ist mir das im Zuge der Abarbeitung der oberen Absätze entfallen.
So belasse ich es lieber bei Allgemeinem wie „denk mal über die Welt nach“. Irgendwie kommt mir da ein halbherziger Bericht über Portugal in den Sinn, nach welchem es dem Land anscheinend nicht so gut geht. Aber wer kann das schon beurteilen? Menschliche Tragödien gibt es überall. Und dann? Wegschauen? Sich darüber den Kopf zerbrechen? Wahrscheinlich ist die Lösung irgendwo dazwischen. So wie es auch immer eine Steigerung zu geben scheint.
Beispiel: Wie leicht ließe sich ein schlechtes Gewissen füttern, wenn man eine größere Menge Geld für sein Wohlbefinden ausgibt, wovon man andernorts tagelang auskommen würde. Aber auf der anderen Seite gibt es reichere Leute, die scheinbar nicht wissen, wie viel Geld sie überhaupt ausgeben. Gibt es eine Abstufung von Verwerflichkeit? Und eh man sich versieht, kommt eine Flut oder ein Amoklauf um die Ecke und schon erhält Wohlbefinden eine neue Bedeutung.
Vielleicht wäre ein passendes Fazit: Schicksal hat nicht immer einen Preis. (wobei Schicksal schon fast eine Glaubensfrage ist)

Ach ja, das war es, was ich neulich aufgeschnappt habe: wenn Glaube das Leben beeinflusst. Aber würde jener das nicht tun, könnte man kaum noch von Glauben reden, oder? Weil es doch eher nicht mit Gleichgültigkeit zu tun hat. Herrliche Logik. Brisant wird die Geschichte, wenn das Hinterfragen kategorisch ausgeschlossen wird. Aber ist Hinterfragen oder gar Zweifel nun der Feind?
(Ich denke, daraus ließen sich interessante Drehbücher stricken.)

Gut, an dieser Stelle lasse ich das mal wirken. Ist auch wieder ausreichend Text geworden.

Es verbleibt an der Grenze zum Schulterzucken
F.

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