Little wing

Na super, da merke ich im letzten Eintrag noch an, dass ich mit einer Steigerung des Outputs (bzw. Inputs) spekuliere und dann tut sich mal wieder eine Woche lang nichts. Na ja, der Wille ist immer noch da. Übrigens stammt der heutige Titel von den Corrs, die ich in den vergangenen Tagen wieder vermehrt in meiner Playlist fand. Zur Band muss ich eigentlich nicht viel schreiben. Die meisten kennen die irische Folk-Pop-Familien-Band bestimmt vom Namen her – wenn nicht, sorry.

So, heute wird das wieder etwas unstrukturiert hier, aber mal sehen.
Normalerweise möchte ich auf diesen Seiten nicht so sehr auf die Arbeit eingehen, aber wenn man schon mal tagelang Gegenstände von Raum A nach Raum B schleppt und dann nochmal extra viele Stunden mit dem Sortieren von Akten beschäftigt ist, kann hier ruhig eine Randnotiz landen.
Kurzgefasst: neues Büro, neue Büroteilhaberin, viel Chaos in den ersten Tagen.
Ich erwarte jedoch keine größeren Änderungen im Alltag. Denn immerhin bleibt das Aufgabenpensum unverändert.

Zu angenehmeren Dingen: ich war abermals überrascht, wie viel Spaß es doch macht, an einem Quiz teilzunehmen. Einfach mal für einen Abend mit völlig anderen Dingen konfrontiert zu werden und danach so etwas wie einen Lerneffekt oder Minierfolge genießen. Beispiel: unglaublich, dass die Artenvielfalt der Schildkröten mehr als das 10-Fache ist im Vergleich zu Krokodilen.

Lesefront: Menno, ich sehe mich nun ganz schön unter Druck gesetzt, wenn ich noch vor dem vereinbarten Kinotermin die „Kevin-Smith-Version“ der Green Hornet lesen möchte. Denn leider habe ich am WE keine 3 Hefte geschafft (von den insgesamt 1o) und so wird es nun knapp.
Somit ist auch schon ein Teil der Aussichten bekannt geworden – ja, es geht bald wieder ins Kino („endlich“ möchte ich fast anfügen).

TV-Ecke: heute habe ich mich doch tatsächlich dabei ertappt, zu gucken, wann die nächste Folge „Wetten dass“ ausgestrahlt wird. Fazit: Keine Angabe. Derweil hörte ich neulich, dass die Michelle da nicht mehr mitmachen will. Ich habe danach nicht recherchiert, also hoffe ich mal, dass es nicht unbedingt der Wahrheit entspricht, denn das wäre schon irgendwie schade. Ich hätte nie gedacht, dass die Ex-Nervensäge von DSDS noch Sympathiewerte sammelt. ^^
Ach ja, besagtes Casting-Format suchte wieder neue Opfer und präsentiert in den kommenden Wochen erneut Menschen, die Aufmerksamkeit haben wollen.
Dazu hätte ich noch eine Meinung: Es soll mir kein „Künstler“ rumjammern, dass man ohne TV-Sender oder Plattenfirmen nichts erreichen kann. Das stimmt nicht. Siehe England. Dort gibt es einige junge Leute, die ganz eigenständig Songs zusammenfrickeln und diese auch vermarkten – über das Internet. Sei es nun ein soziales Netzwerk wie YouTube, oder Vermarktungsseiten wie DFTBA oder iTunes – es gibt Möglichkeiten. OK, man verdient nicht gleich viel Geld damit, aber man kann Leute erreichen – ganz ohne Knebelverträge.
Das damit natürlich alles in die eigenen Hände genommen werden muss, sollte ich vielleicht noch anmerken. Das heißt: Texte schreiben, Musikspuren einspielen, Aufnehmen, Konvertieren, Cover-Artwork erstellen. Und spätestens da merke ich auch selbst, dass die Mehrheit von Casting-Teilnehmern wahrscheinlich keine Ambitionen hat, so tief in die Materie einzusteigen. Die wollen wohl die „einfache, schnelle Tour“ und wundern sich dann vielleicht später, warum nichts aus der Karriere wird.

Oh, das ist eine herrliche Überleitung zu einer weiteren Sendung (aus dem Bereich Trash TV): in Australien schickt ein bekannter Privatsender wieder Möchtegern-Prominente vor die Kameras (mit viel grüner Vegetation im Hintergrund). Ergebnis: Zumindest ich gelange zur Ambivalenz dabei – es ist schon irgendwie interessant und dennoch sehr bedenklich, darin einen Unterhaltungswert zu finden.

Bedenken kamen mir in den vergangenen Tagen auch in Folge einiger aufschlussreicher Unterhaltungen über Profitgier und weltpolitischer Zusammenhänge. Aber was heißt Bedenken? Es ist nicht unbedingt so, als hätte man die Wahl. Eher gleicht das Leben in dieser Welt doch einem Glücksspiel. Geboren in der falschen Region und man endet in Statistiken über Opfern. Geboren in der entsprechenden Familie und man wird Zeit seines Lebens von der Presse belagert. Ein komischer Gegensatz.
Was nun Profitgier und politische Zusammenhänge angeht, kann Ahnung schon manchmal zum Gift für Ideale werden. Manchmal möchte ich lieber nicht wissen, welche Vorteile eine militärische Auseinandersetzung hat, bei der Leben im besten Fall auf einer Gedenktafel oder in einem TV-Bericht enden. Genauso wenig, wie vielleicht der geneigte Konsument Hintergrundwissen von Futtermittelketten aufarbeitet.

Und schließlich noch eine erheiternde Randbemerkung: Laut der WordPress-Statistik wurde mein Blog erneut über Suchanfragen nach CityVille gefunden, wenn ich das richtig verstehe. Herrlich. Ja, ich spiele dieses Facebook-Spiel immer noch, aber allmählich weicht der Spielspaß der Routine. Geschäfte ernten, Wohnhäuser ernten, Felder ernten, sogar Hafenanlegestellen ernten – ja, man kann es eintönig zusammenfassen. Na ja, sonst ist da immer noch die neckische Aufmachung und die Spielerziele nach neuen Gegenständen oder Missionen. Das typische Zynga-Prinzip eben. ^^

Ja, und damit endet wieder ein langer Text über alles und nichts. Blogs sind doch toll, nicht?

Es verbleibt 2 Browser-Tabs von Facebook entfernt
F.

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