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Ja, der heutige Titel ist sehr minimalistisch – kommt aber so von dem Musikprojekt (Band würde ich es nicht nennen) iamamiwhoami, welche mit eigenartigen Inszenierungen über das Internet eine Fangemeinde gefunden hat. Die Musik ist relativ elektronisch und stark von der Sängerin geprägt, die mich stimmlich etwas an Sarah Brightman erinnert. Der Titel ist übrigens derjenige, der mich zum Fan dieser Musik gemacht hat. Das Video dazu meide ich lieber, weil mich die groteske Inszenierung vom Klang ablenkt.

So, und nach etwas Kalender-Recherche zum Rückblick:
Ich komme erneut zu der Auffassung, dass es Wochen gibt, die einen stärker prägen als andere – bzw. die einen bleibenderen Eindruck hinterlassen. Das ist nun schon fast schade für die Wochen, bei denen es nicht so ist. Es sei denn, man fühlt sich nach einer stärkeren Woche auch erleichtert.
Ja, wie dem auch sei – die Weihnachtsfeiern sind vorbei. Nun kann das eigentliche Weihnachtsfest dann auch kommen, wobei dies wiederum äußerst überschaubar ausfallen wird (hoffentlich).
Die eine Feier war etwas schwierig zu genießen, was größtenteils daran lag, dass ich für die Organisation (mit)verantwortlich war. Die andere Feier war dafür gelassener, auch wenn ich den Schlafmangel dann doch merken konnte (von der Feier davor).
Darüber hinaus habe ich beim Wichteln mit dem kleinen Loriot-Buch echt nen Jackpot eingeholt, wenn ich das mit anderen Geschenken vergleiche.

Themenwechsel: Also, wenn ich mein WordPress-Dashboard richtig interpretiere, wurde mein Blog über eine Suche nach Backbanane gefunden? Krass.
Apropos: selbige möchte ich mir in den nächsten Tagen unbedingt noch gönnen (auf dem Weihnachtsmarkt), bevor es zu spät ist. Ich weiß, dass ich besagten Snack auch relativ leicht selber herstellen könnte, aber mag den Aufwand nicht.
Das erinnert mich an den letzten Besuch beim heimischen kleinen Weihnachtsmarkt, auf dem ich Crepes mit Kinderschokolade als Füllung hatte. Lecker zwar, aber auch sehr süß und sättigend.
Übrigens kostete ich an selbigem Abend auch erstmals weißen Glühwein, was ebenfalls sehr lecker war.

Aus der Lese-Ecke gibt es zu vermelden, dass ich es nach unfassbar langer Zeit endlich geschafft habe „Captain America: Reborn“ zu Ende zu lesen. Eigentlich sollte dies der Beginn eines Lesemarathons in Form einer Aufholjagd zum aktuellen Stand sein. Leider gelang mir dies gestern dann doch nicht.
Aber immerhin habe ich nun gelesen, wie besagter patriotisch angehauchter Superheld „wiederbelebt“ wurde. Fazit: hollali, da wurde ordentlich in die SciFi-Trickkiste gegriffen, aber an und für sich war es ok zu lesen.
Dennoch bin ich der Ansicht, dass es nicht nötig war. Diese Rückkehr hätte man sich problemlos für 2011 aufheben können, wenn die Verfilmung ansteht. Aber ich befürchte, bis dahin wird Steve Rogers seinen „Ersatzmann“ abgelöst haben, und das fände ich sogar noch unnötiger. Warum? Es soll dem Leser einen Rückschritt als Fortschritt verkaufen.
Eben noch wird der Mantel an die jüngere Generation abgegeben und dann kommt doch der Retoure-Befehl? So etwas mag bei manchen Epen gezündet haben, aber bei fortlaufenden Serien, in denen so eine Entwicklung nicht das erste Mal auftaucht, ist es nur albern.
OK, das war vielleicht etwas emotional unterlegt, zumal ich betonen sollte, dass ich mit Captain America als Comic-Figur ewig nichts anfangen konnte, bis Ed Brubaker die Schreibertätigkeit aufnahm und die Serie quantensprungartig an Qualität gewann.

Ansonsten ist noch etwas in dieser Woche passiert, was mir beinahe peinlich ist: Die Spielefirma Zynga hat es geschafft und mich für eins ihrer Spiele gewonnen. CityVille heißt der neue Ableger, der Spielkonzepte von FarmVille und FrontierVille vereint und eine niedliche SimCity-Grafik hinzufügt.
Ergebnis: es macht irgendwie Spaß und sieht putzig aus, aber erst mit Facebook-Freunden, die das auch spielen, kann man viel erreichen. Alternative: man investiert echtes Geld, was ich ausschließe.
Mal sehen, wie lange ich daran Freude habe. Spätestens, wenn der Kollaborations-Aspekt zu umfangreich wird, lasse ich es links liegen (siehe Erfahrungswerte).

Zum Schluss noch etwas aus der politischen Abteilung:
Mit ziemlicher Regelmäßigkeit geht mir die Berichterstattung der „politischen Klasse“ (wie der Ex-Kanzler Schmidt sowohl Politiker als auch Polit-Journalisten bezeichnete) gewaltig auf den Keks. Aktuell waren es ja nur ein weiterer Atommüll-Umzug, Afghanistan-Besuche, Umfragetiefs, Euro-Krisengipfel und gescheiterte Gesetzesentwürfe, die dem Gelegenheits-Nachrichten-Konsument aufbereitet wurden. Aber es reicht mir schon wieder.
Wenn dann noch in Gesprächen ein paar Infos zu Gepflogenheiten aus der Wirtschaft auffrischen, kann meine Stimmung schnell umschwenken in eine Mischung aus Resignation, Bedauern und Wut. Und damit kommen nicht selten ein paar Fragestellungen, bei denen ich nicht weiß, ob ich ohne sie auskommen möchte. Dabei geht es um die allgemeine Situation und wie viele Leute die Zusammenhänge kennen bzw. kennen sollten.

Es verbleibt mit mehr als einem Buchstaben
F.

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