One of a kind

Zum heutigen Titel, der von Placebo kommt, kann ich nur sagen, dass ich ihn in den letzten 7 Tagen oft gehört haben mag, ohne mich nun besonders daran erinnern zu können. Aber Placebo ist mir auch so eine Erwähnung wert, weil sie ein paar tolle Lieder haben, die es wert sind angetestet zu werden.

Und damit zum Üblichen:
Diese Woche war heftig und das mal mit Nachdruck. Nebst ordentlich viel Arbeit gab es am Montag einen Poetry Slam, Dienstag einen Kinobesuch, Mittwoch ein Dinner mit Folgen, Donnerstag ein wenig nötiger Ausgleich, Freitag eine Dienstreise, Samstag einen logistischen Marathon mit anschließender Socialize-Gelegenheit und heute die nächste Aufgabenplanung.
Ich sehe mich nicht so bewandert in Poesie, aber was da unter dem Motto Poetry Slam überwiegend dargeboten wurde, erinnerte doch oft an Gag-Schreiber für irgendwelche TV-Formate. Manches war auch schwer zu verstehen und von daher schon fast wieder lyrisch und andere Beiträge verdienen aus meiner Sicht das Prädikat „krank“. Tja, klingt dann doch auch nach einer guten Mischung.
Im Kino hieß es „Wirtschaft für Außenstehende“, denn im Sequel zu „Wall Street“ (was ruhig eine 2 im Titel verdient hätte) wurde dem ahnungslosen Zuschauer ein Bild der gierigen Bänker gezeigt. Wie realistisch das nun einzustufen ist, bleibt eine Frage der Interpretation. Aber es war ja auch überwiegend als Unterhaltung angelegt, was spätestens mit einem (leicht schmalzigen) Happy End betont wurde.
Zu viele Köchen verderben ja sprichwörtlich den Brei. Wie gut, dass es am Mittwoch nur einen gab. Dafür war die Auswahl an Getränken umso vielfältiger, was schon mal eine Herausforderung für den eigenen Metabolismus sein kann.
Erschweren kann das noch eine Portion Schlafmangel, was am Folgetag dann noch mit Kopfschmerzen belohnt wurde. Dieses Gemisch stellte sich als ein nahezu perfekter Motivationskiller heraus.

Nun noch zu einem Gedanken, der mich in den vergangenen Tagen ereilte:
Musikgeschmack. Anders als die kulinarische Abart kann dieser eine unerahnt große Vielfalt erreichen. Wo sich im Schlemmersektor vielleicht noch Überschneidungen finden lassen, ist das bei audiophilen Konsumenten manchmal keine Leichtigkeit. Dies wiederum sollte ich demnächst mal berücksichtigen, wenn ich einen DJ bei der Arbeit sehe.
Konkret: häufig fiel mir auf, dass immer die gleiche Auswahl an Musik gespielt wird, während neue Einflüsse die Ausnahme waren. Aber auf der anderen Seite ertappte ich mich auch schon dabei, dem „Unbekannten“ keine Chance zu geben. Und da ist der nächste Punkt. Setzt man nur auf bekannte Stücke, ist die Mögen/Hassen-Entscheidung meist schon getroffen worden. Und für für die Entscheidungsfindung bei ungewohnter Musikkost fehlt es oftmals an Ambition, was situationsbedingt begründet werden kann. Wer möchte schon auf die Hintergrundbeschallung achten, wenn man in einem Gespräch vertieft ist? Und was ist mit „Musik aufdrängen“? Ein Teufelskreis.

Andererseits wurde ich neulich darauf hingewiesen, dass Musikgeschmack auch sehr persönlich sein kann, was mich anfangs noch verwundert hat. Nach einem Lieblingslied gefragt zu werden, ist ja gewissermaßen auch mit privaten Angaben gekoppelt. Wie ich bereits in einem früheren Eintrag geschriebn habe, wüsste ich nicht, wie ich reagieren sollte, wenn ich zu einem Ereignis extreme Übereinstimmung im Musikgeschmack feststellen würde. Dann doch lieber Kompromissbereitschaft.
Ein verstricktes Thema, welches ich bestimmt nochmals anschneiden werde.

Es verbleibt an der Schwelle zu einer „höheren Weisheitsebene“
F.

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