Skies of L.A.

Ich weiß nicht, inwiefern der Titel ein Cover ist, aber ich meine die Version von Céline Dion, die übrigens jüngst wieder Mutter wurde. Gratulation dazu.
Apropos Cover: wer mal die Schändung eines Juwels an Pop- und Soundtrack-Musik hören möchte, sollte sich auf das neue Lied der Black Eyed Peas gefasst machen („The Time (The Dirty Bit)“). Das ist so grausam, dass nur die Verkaufszahlen noch mehr schocken könnten.

Ja, das muss Ironie sein. Als ich letzte Woche sehr zufrieden mit meinem letzten Eintrag war, habe ich selbigen gleich mal bei Flattr ins System eingebracht. Heute schaue ich auf die Zugriffsgrafik von WordPress und sehe rekordverdächtig wenig.

Ach ja, letzte Woche: nicht einen, nicht zwei, sondern drei Vorträge standen auf dem Plan. Zu meiner eigenen Schande gestehe ich, dass jeder hätte besser vorbereitet werden können – aber was kann das schon nicht in dieser schnelllebigen Zeit. (oje, schon wieder ein Satz, der einen altern lässt)
Na ja, es ging relativ gut, zumal ich ja hin und wieder unterstützt wurde.
Irgendwie kommt mir gerade die Frage in den Sinn, ob ich ein guter Moderator sein könnte. Aktuell wäre ich bestimmt ein wesentlich besserer Regisseur, der aus dem Off den einen oder anderen fiesen Kommentar abgibt.

Ach, und dann stellte ich heute noch fest, dass meine Hemmschwelle, ein waschechtes Vlog zu produzieren immer weiter sinkt. Ich müsste mich nur etwas mehr mit der Schnittsoftware auseinandersetzen.

Themenwechsel: ich durfte vor Kurzem wieder Zeuge der modernen Version von Menschenhandel werden (und das gewiss nicht freiwillig). Gemeint ist die deutsche Version einer Sendung zur Begabtensuche (so ließe sich jedenfalls vom Titel her schließen).
Jedoch ist es eher die schlimmste Art von „Vorführung“, die ich kenne. Was dieses Spektakel hervorruft, möchte ich mir bei manchen „Kandidaten“ gar nicht vorstellen. Auf der anderen Seite werden scheinbar auch viele Leute animiert, da mitzumachen, was ebenfalls kein schöner Gedanke ist. Aber vielleicht wäre all das noch erträglich.
Was mir wirklich aus dem Hals hängt und meinen Gemütszustand doch mehr beeinflusst, als ich es gern hätte, ist die Produktion. Die Inszenierung ist derart übertrieben, dass es mir bei jedem guten Song wehtut, der für die Untermalung von Drama oder Klamauk herhalten muss. Und dann noch Bild-und Ton-Effekte. Und nicht zu vergessen: der Schnitt. Zeitlupen und Wiederholungen bis zum Abwinken. Furchtbar.
Ja, das musste niedergeschrieben werden, da es mich gewissermaßen frustriert, wohin sich Unterhaltungsformate entwickeln.

Dazu muss mir zwangsläufig der Film „Idiocracy“ in den Sinn kommen. Dieser ist zwar keine Empfehlung wert, verfolgt jedoch einen interessanten Ansatz: die Verdummung der Gesellschaft.
Wenn ich dann noch in einer Zeitschrift von einer Lehrerin lese, die zwar engagiert ist, ihre Klasse bestmöglich zu unterrichten, aber dann angehalten wird, die Noten auf den Durchschnitt der Schule hinab zu bringen, verdüstert sich mein Bild von der Zukunft wieder ein Stück.

Politisch werde ich heute nicht mehr. Die paar Stunden, in denen ich Dateien sortiert habe (und ja, das klingt nicht nur langweilig/pedantisch), haben mir die Lust dazu genommen. Kleiner Scherz. Natürlich nimmt mir so etwas nicht die Lust. Viel mehr sind es die tollen Meldungen aus dem hiesigen Regierungsapparat, die mich allmählich nerven.

Es verbleibt unterhalb eines trüben Himmels
F.

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