Don’t stop believin‘

Wie der etwas „behörte“ Musik-Kenner feststellen mag, stammt der heutige Titel von Journey – ich setze aber noch einen drauf und meine, dass ich auch die „Glee Cast“ als Interpret akzeptieren würde. Egal in welcher Version – das Lied ist ein Werk, welches man sich mal anhören sollte.

Die vergangene Woche hatte wieder einiges auf Lager für mich – darunter die Lieferung einer neuen Matratze, mehrere Seminare mit interkulturellem Unterton, ein 3D-Kinobesuch, ein Kneipenbesuch der „geekigen“ Art, ein Grillabend mit viel „Zwiebel-Luft“, der Besuch einer lokalen Kunsthalle und nicht zuletzt ein Serien-Marathon.

Jüngst wurde ich wieder auf den Umgang mit Religion aufmerksam und konnte feststellen, dass es doch öfter thematisiert wird, als ich dachte. Tja, mit dem Glauben ist das vielleicht wie mit der politischen Gesinnung zu vergleichen. Beides ist privat und doch auch irgendwie öffentlich und beides ergibt sich teilweise auch durch die Herkunft oder Erlebnisse. Insofern ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass Religion und Politik mal mehr und mal weniger eng miteinander zusammenhängen. Ich bin zwar kein Historien-Experte, kann mich jedoch an Vorfälle entsinnen, bei denen Staatsoberhäupter und Religionsführungen die eigene Macht auf die Probe gestellt haben. Wem das nun etwas gebracht hat, sei mal nebensächlich. Der interessante Fakt daran ist die Entscheidung über den Kopf derer hinweg, die sowohl Staat als auch Glaubensgemeinschaft aufrecht erhalten – die „Schäfchen“ nämlich.

So toll die Selbstbestimmung in Alltagsdingen auch sein mag, frage ich mich, ob es nicht auch als Vorteil betrachtet wird, wenn man Entscheidungen anderen (ggf. höheren) Instanzen überlassen kann. Damit ist natürlich gleichgesetzt, dass immer Kritik existieren wird seitens derer, die mit der aktuellen Entscheidung nicht einverstanden sind. Und in akuten Fällen kann so die Uneinigkeit dann zum Splitt führen.

Und wenn man das alles auf die Spitze treiben würde, gäbe es kaum noch Gemeinsamkeiten und ein Maximum an Vielseitigkeit – dann wäre jeder Mensch ein eigener Staat mit einer eigenen Religion. Bloß hieße das dann auch, dass sich jeder selbst „auf Kurs“ bringen müsste, was wiederum in Aufwand enden könnte, wodurch das Fusionieren sinnig erscheint und man schnell wieder Aufgabenverteilung umsetzt. Ich „glaube“ nämlich, dass keiner stets für alles zuständig sein möchte. Aber in Folge dessen ist Kompromissbereitschaft ein Muss. Oder wie heißt es so treffend: „Wer das eine will, muss das andere mögen.“

Es verbleibt nach einem Exkurs in Diplomatie
F.

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