Devotion

Heute ohne Umschweife zum Titel: kommt von der Band Hurts und wartet sogar mit einem Gastauftritt von Kylie Minogue auf. Generell finde ich das dazugehörige Debütalbum „Happiness“ recht okay. Manche Songs entfalten ihre Qualität erst mit der Zeit und wiederum andere wirken belanglos – wie so oft in der Popmusik.

Eine arbeitsfreie Woche neigt sich dem Ende, aber so richtig arbeitsfrei war die dann auch wieder nicht. Irgendwie habe ich das schon vermutet und auf der anderen Seite wollte ich mich dann doch nicht total abschotten. So oder so geht es ab morgen wieder gewohnt ins Büro.
Aber zurück zu den vergangenen Tagen: Wie ich ebenfalls geahnt habe, waren die heimischen Ordnungsmaßnahmen umfangreich und mit meiner Motivation nicht an einem Tag zu schaffen. Aber nach zwei Tagen konnte ich mit dem Ergebnis leben.
Überrascht bin ich im Nachhinein darüber, dass ich nicht viel Serien-Material geschaut habe. Stattdessen habe ich meine Musiksammlung wieder etwas abgestaubt. Unglaublich, wie viel da nicht oder unzureichend digitalisiert wurde. Ja, damals (um 2005) war ich mit 128 kbit MP3-Qualität zufrieden. Heute reicht mir das nicht mehr. Ach ja, und es gab eine Reihe toller Flashbacks wie z.B. die Greatest Hits von Tina Turner – wunderbare Musik und aus meiner Sicht zeitlos.

Aber das Highlight war mein Komplett-Lese-Marathon von Planetary, einer Comicserie, wie man sie wirklich selten findet. Damals 1998 gestartet und von Beginn an mit einem kompakten Umfang geplant, dauerte es doch tatsächlich über 10 Jahre, bis im Herbst 2009 die abschließende Nummer 27 erschien (zum Vergleich: eine regulär publizierte Serie wäre nach der Zeitspanne etwa bei Nummer 125). Und hat sich das Warten gelohnt? Natürlich. Denn immerhin ist alles vom selben Zeichner (John Cassaday) – oftmals werden die bei Verzögerungen ersetzt. Es war eine der Top-Serien aus dem Hause WildStorm (einer Unterabteilung von DC Comics).
Und mit welch Ironie musste ich in der Woche erfahren, dass dieses Label so ab 2011 nicht mehr existieren wird. Das macht mich irgendwie traurig. Aber abgeschlossene Reihen sind abgeschlossen und werden dadurch nicht schlechter.

Apropos „abgeschlossen“ – ich hoffe, das kann man irgendwann mal von der Filmreihe zu „Resident Evil“ sagen. Ich habe mich rechtzeitig vorm Kinobesuch zu Teil 4 (Afterlife, in 3D) mit den ersten Teilen auseinandergesetzt mit dem Ergebnis, dass die Filme durchaus unterhaltsam sind und teilweise sogar Spannung aufbauen. Leider wurde aus meiner Sicht zu viel in die Optik und zu wenig in die Handlung investiert. Ja, manche Szenen haben Wiedererkennungswert (Stichwort: eye candy). Das allerdings lässt die Schwächen im Drehbuch nicht verschwinden. Ansonsten ist so ein RE-Film oftmals ein heiteres Quiz für den Filmkenner, wenn es darum geht, herauszufinden, woher bestimmte Elemente stammen könnten. Soll heißen: manches erinnert einfach an andere Filme.
So, zum aktuellen Film: wer mit den Vorgängern was anfangen kann, wird hier auch bedient werden – und das mit lecker 3D. ^^
Aber ich habe mit dem neusten Film (neben der üblichen Kritik) ein bestimmtes Problem: das Ende ist bei Teil 4 (im Vergleich zu Teil 1 bis 3) extrem unpassend.

Allmählich kommt mir mein Blog auch etwas klischee-beladen vor, denn ich bin schon wieder beim Punkt „Lecker Nahrung“:
also, in dieser Woche habe ich erstmals probiert: aromatisiertes Wasser in der Geschmacksrichtung Cocos-Limette (betitelt mit „Sommer Edition“), Weißwurst und teueres Eis, dessen Markenname ich nur mit Nachlesen richtig schreiben könnte, den man aber auch toll mit HD abkürzen kann.
Das Wasser war wieder so ein Kauf der Kategorie „wie bitte? klingt irgendwie eklig. werd ich testen!“ – und es ist gar nicht mal so übel, kalt besser als warm, im ersten Moment cocos-süß und im Nachgeschmack limetten-säuerlich.
Weißwurst wollte ich schon seit Jahren probieren, aber nicht unbedingt auf einer Tour nach Bayern. Aber Globalisierung und Oktoberfest-Hype macht es möglich, dass man sogar in der heimischen Kaufhalle besagtes Fleischprodukt erwerben kann. Fazit? Schmeckt irgendwie wie gekochte Bratwurst (sieht auch so aus). Ich kann mir denken, dass die richtig echte frische Weißwurst nuancen-mäßig vielleicht noch was rausholen könnte, bin aber nun nicht so erpicht auf dieses Erlebnis. In Kombination mit süßlichem Senf war es auf jeden Fall den Test wert.
Das HD-Premium-Eis… war jetzt nicht so umwerfend – dafür, dass es ein Vielfaches vom 0-8-15-Eis kostet. Aber vielleicht hatte ich bisher auch noch nicht die richtige Sorte. Aktuell kann ich nur von den Sorten Waldfrucht und Mango reden – und die waren halt nicht besonders.

Und sonst? In der Politik wird wieder eindrucksvoll gezeigt, wie frustrierend eng Reformgedanke mit Selbstdarstellung verwoben ist.
Das Wetter hatte nochmal 2 Spätsommertage parat und wird nun scheinbar komplett herbstlich daherkommen.
Und ich bin auf Flattr aufmerksam geworden. Das ist eine Art Dienstleistungssystem in der Internet-Gemeinschaft. Jeder kann Beiträge von anderen positiv belohnen und sich seine eigenen Inhalte ebenfalls gewissermaßen entlohnen lassen – was aus meiner Sicht im Cent-Bereich stattfindet.
Was ich dabei am meisten hinterfrage, ist der Aspekt der Eigenwerbung. Denn es ist eine Sache, so ein System zu integrieren, aber immer noch eine wichtigere, wie man darauf aufmerksam macht. Dennoch finde ich den Ansatz vielversprechend.
Ich würde sogar so weit gehen und vermuten, dass so in der Art moderner Journalismus ausgestattet werden könnte.
Randnotiz: als ich heute in einer Tierzeitung blätterte, fiel mir auf, wie viele Inhalte von Anbietern wie iStock oder fotolia stammen. Ein Text wurde sogar um ein Blog-Zitat gebastelt. Irgendwie leuchtet es auch ein. Woher soll denn eine Redaktion das Geld nehmen, monatlich komplett eigene Inhalte zu kreieren. Zumal es gerade im Printmedienbereich eine Flut von Konkurrenz gibt, was wiederum um die Gunst der Zielgruppe/Käuferschaft kämpft.
Generell vermute ich, dass es für Journalisten im Zeitalter von Internetseiten wie Twitter und Facebook nicht so rosig aussieht. Aber das ist nur eine Vermutung (aufgrund eigener Gewohnheiten). So ein wichtiger Medien-Heini aus Amiland meinte vor einiger Zeit mal, dass es so nicht weitergehen kann, dass News-Inhalte im Internet kostenfrei angeboten werden. Tja, ich bin mir nicht sicher, ob man den Usern diese Freiheit so einfach wieder nehmen kann.

Oha, ich stelle mit Erstauen fest, dass dieser Eintrag kurz davor steht, eine Hürde zu erklimmen, die für mich sonst eher weit entfernt zu sein schien –  die 1000-Wort-Grenze. Da fällt mir ein: ist das nicht toll, dass man sich als Blogger uneingeschränkt austoben kann?
Ich erinnere mich an ein Forenthema, in dem von Seiten der Redaktion den Lesern angeboten wurde, einen Text zu verfassen – und die Härte war dabei, dass es kein Wortlimit gab… sondern ein Zeichenlimit (wie bei einer SMS). Ich kann das bis heute nicht verstehen. Softwareseitig ließe sich doch einfach an der Buchstabenausdehnung justieren. Muss man echt in Zeichen abrechnen?
Jedenfalls gibt es solche Grenzen in Blogs nicht. Und ich habe es tatsächlich geschafft und in diesem Eintrag über 1000 Wörter (oder Worte) auf meine wenigen Leser losgelassen, wobei ich nochmals anmerken will, dass ich mein Blog nicht vordergründig schreibe, damit es andere lesen. (Sonst würde ich das stärker verlinken.) Es ist vielmehr einfach eine Art virtuelle Zeitkapsel meiner Interessen.

Es verbleibt mit Hingabe
F.

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