Misery

Von Maroon 5 hat man lange nichts gehört, könnte man denken, wenn man nicht hin und wieder Musikvideos im Musikfernsehen erwischt (ja, sonst laufen da ja nur Serien und Klingeltonwerbung) – denn die Herren machen wieder auf sich aufmerksam bzw. die Sender spielen besagten Titel dieser Tage häufiger (was bestimmt nicht zuletzt am effekt-geladenen Video dazu liegt). Das neue Album ist mittlerweile auch schon erschienen und wurde mehrerer Quellen nach recht „poppig“ produziert.

Aber zum Rückblick:
Wenn ich in meinen Kalender schaue, bin ich verblüfft, was alles in der nun endenden Woche zu verzeichnen war – gleich drei Spielabende, ein Kinobesuch und eine Clubnacht.
Und damit auch gleich zum ersten Punkt. Ein gewisses lokal gelegenes Partyschiff weiß mit Lautstärke zu beeindrucken. Ich habe das Gefühl, dass meine Ohren noch eine Weile Entspannung brauchen. Die Musik war wie zu erwarten sehr rhythmus-orientiert und erinnerte mich teilweise an Dub-Remixe aus meiner Sammlung, machten mich aber auch darauf aufmerksam, wie hilfreich „LaLa-Lyrics“ für erfolgreiche Vermarktung sein können. Und schließlich sei noch kurz das jugendliche Publikum erwähnt, welches zwar überwiegend auf Individualität bedacht zu sein scheint, aber (wie heute in Gesellschaft treffend bemerkt) durch das „Folgen“ von Trends zu einer homogenen Masse verschmilzt. Mit anderen Worten: teuer aussehende Turnschuhe auf der einen Seite und Longshirts über Leggings auf der anderen Seite.
Das sei nur eine ironische Randnotiz – denn wahrscheinlich gibt es diesen Aspekt in der Jugendkultur schon lange. Ich mag mich an diese Zeit vielleicht gar nicht mehr erinnern wollen. 😛

Der Film war übrigens eine der wenigen historischen Filme, die mich wirklich fesseln konnten. In „Black Death“ geht es (kurz und knapp) um die Pest im Mittelalter. Aber auch die Rolle der Religion wurde in dem Kontext behandelt. Und ich möchte anmerken, dass mir dieser Film gezeigt hat, dass man mit einem guten Drehbuch auch gern mal an Special Effects sparen kann. Um nicht zu sagen: es war nicht nötig.
Nur wäre meiner Sicht auch so manche (in Mode geratene) Wackel-Kamera-Einstellung nicht nötig gewesen. Aber dennoch: sehr sehenswert.

Und nun wieder eine Episode aus der Abteilung „probiert und begutachtet“:
In dieser Woche hat es mich durch Zufall wieder in die Innenstadt getrieben (weil der nächstgelegene Ticketshop seine Öffnungszeiten und meinen Einkaufszeiten keine Schnittmenge fanden). Und in einem „höfischen Fresstempel“ habe ich mich nicht nur spontan entschieden, erneut Sushi anzutesten, sondern auch eine neue Eissorte entdeckt.
Zum Sushi: Es handelte sich um eine kleine Auswahl verschiedener California Rolls, die doch ziemlich lecker waren. Irgendwie würde ich eine „komplette“ Sushi-Mahlzeit auf meine Wunschliste setzen wollen, wenn ich mich nicht immer noch damit anfreunden müsste, dass das Essen im Endeffekt kalt ist. ^^ Ja, die Gewohnheiten.
Die Wasabi-Paste, die es neben Soja-Sauce und dem würzig eingelegten Ingwer als Beilage gab, hatte ich auch schärfer in Erinnerung – bzw. ich habe dann doch lieber auf die Aromen der Hauptkomponenten vertrauen wollen und nicht viel von der grünen Creme genutzt (in den Teilchen war ja teilweise auch Wasabi enthalten).
Zum Eis: Die Sorte Nougat war eine Enttäuschung (da soll mir mal einer den Unterschied zum normalen Schokoladeneis erklären bzw. wahrscheinlich hat man nur auf Schokostückchen verzichtet), aber der Überraschungsbringer war die Sorte „Gebrannte Mandel“. Nun will ich lieber gar nicht erfahren, was an Zutaten da chemisch wie zusammenwirkt und begnüge mich einfach mit dem leckeren Geschmacksergebnis.

Ach ja, und weil ich schon mal in der Stadt, habe ich nicht nur spontan eine Armbanduhr zum Schnäppchenpreis erworben (die Erste seit mindestens 3 Jahren), nachdem mein aktuelles (verkrüppeltes) Modell signalisiert, dass ein Batteriewechsel bevorsteht – nein, ich war auch auf „Brötchenfang“ bei einem anderen Bäcker (als die üblichen Verdächtigen). Fazit: das war wohl nichts. Die Teile waren zwar nicht sonderlich teuer, aber pappig bis zum Abwinken.

Ich stelle fest, dass ich in dieser Woche viel zum Essen zu schreiben habe. Und ich gestehe, dass ich schon mal über die Idee eines „Food Journals“ nachgedacht habe. Aber jegliche Lebensbereiche in einzelne Blogs zu verfrachten, bringt mir im Endeffekt auch nicht viel. Nicht zuletzt werde ich gelegentlich gefragt, wann denn der nächste neue Eintrag in meinem Arbeitsblog zu erwarten ist. Randnotiz: das könnte wieder eine Weile dauern… aufgrund von Urlaub.

Ja, diesen wollte ich eigentlich am Wochenende verplanen. Und so ganz hat es dann zwar nicht geklappt. Aber ich habe zumindest schon eine grobe Vorstellung, wie die ToDo dafür aussehen könnte. Morgen geht es dann an die Feinabstimmung.

Es verbleibt urlaubs-mäßig hoffentlich fern einer Misere
F.

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