The flood

Es mag an Ironie grenzen, dass gerade in Tagen der Not durch Fluten ein solch betiteltes Lied zu meinen Favoriten zählt. Schlechtes Timing eben. Aber die gute Katie Melua kann ja nichts dafür. Umso mehr kann ein gewisser William Orbit was dafür, dass ihr aktuelles Album wirklich schön klingt. Und eben jener Titel ist ein absoluter Ohrwurm und darüber hinaus originell.

Ja, die Woche ging dann auch wieder rasend schnell vorbei und brachte mir (wie fast immer) ein paar Erkenntnisse ein. So weiß ich nun zum Beispiel, dass veganische Enchiladas durchaus lecker sein können.
Es war nämlich Spargelwoche und so probierfreudig ich meistens bin, hatte mich an dem einen Tag, als es Spargel mit Reis und Garnelen (samt Asia-Dip) gab, doch die fleischlose Alternative begeistern können.
Dafür hatte ich am Wochenende einen totalen Reinfall in Form von Mineralwasser mit Zitronenaroma. Da bin ich schon den Kompromiss eingegangen und nahm die enthaltene Kohlensäure hin. Und dann schmeckte das Zeug wie aufgelöste Arznei-Brause. In einem Wort: widerlich.
Dann entdeckte ich noch Guavensaft im Supermarkt und dachte: „hm, wie soll denn Guavensaft schmecken außer süß. Und dann noch diese komisch trübe Farbe. Das muss ich probieren.“
Einen Bericht dazu kann ich erst in den nächsten Tagen liefern.

Ach ja, natürlich gab es auch auf der Arbeit einiges zu erleben, aber das spare ich mir für mein Arbeitsblog auf. Hier merke ich nur an, dass es viel zu tun gibt und ich wieder an meine Idee denken musste, die Arbeitsthemen auf einer Art Glücksrad zu vermerken und dann einfach den Zufall entscheiden zu lassen, welches Thema als nächstes bearbeitet wird. Aber so viel Planung kann ich mir dann auch noch selbst zutrauen.

Film-technisch konnte ich in der (just) vergangenen Woche einen exotischen Film sehen, der ganz un-exotisch in Nordamerika spielt. Der Schnitt war an manchen Stellen etwas missglückt, aber überwiegend unterhaltsam. Und nicht zu vergessen: das Erlebnis bestach durch die ungewohnte Inszenierung.

Gewohnheit auf hohem Unterhaltungsniveau konnte ich bei den aktuellen MTV Movie Awards wiederfinden. Die zwei Stunden enthalten so viel Witz und Werbung (inklusive hochkarätiger Prominenz), dass danach schon eine Verschnaufpause nötig wird. Vom Totalausfall hinsichtlich Abräumerfilm will ich lieber nicht berichten.
Natürlich wurde auch ordentlich pompös in die wenigen Musik-Einlagen investiert, was mich wiederum doch von den Hit-Qualitäten des neuen Katy Perry Songs (Slang-Alarm!) „California Gurls“ überzeugen konnte. Ein Produzent namens Dr Luke entwickelt sich scheinbar zum neuen „Timbaland“.

Und schließlich sei noch ein mediales Novum erwähnt: ich habe mein erstes YouTube-Video hochgeladen. Es handelt sich um eine etwa 14 Sekunden lange Landschaftsaufnahme aus einem IC (von der letzten Dienstreise).
Nichts besonderes könnte man meinen, aber manchmal liegt gerade das Besondere im Alltäglichen.

Apropos Alltag: der ereilt mich dann morgen.
Es verbleibt mit leichter Verspätung (verschuldet durch die Fußball-WM)
F.

PS: da fällt mir ein, dass ich bezüglich YouTube noch auf eine Überlegung meinerseits eingehen wollte, die ich neulich hatte. Da mir auffiel, wie viele verschiedene Menschen die digitalen Plattformen zur Selbstdarstellung nutzen, kam mir die Frage, ab wann der Grad der Selbst-Wichtigkeit zu hoch ist.
Anders ausgedrückt: Man kann sehr viel oder auch sehr wenig von seiner Person halten, was in beider Hinsicht verständlich ist. Und wahrscheinlich ist ein Mittelweg da die Allzwecklösung.
Gut ankommen tut bestimmt eine Verhaltensweise, die zur rechten Zeit Rücksicht auf andere nimmt, und auf der anderen Seite die eigenen Interessen gut vertreten kann.
Oder nochmal anders: Ja, das eigene Leben ist wichtig und sollte nicht vernachlässigt werden. Aber manchmal ist es angebracht, die Klappe zu halten und sich in Rücksicht zu üben. (= nur eine Meinung)

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