Sunlight

Mal wieder was Neues vom Titel her – denn dieser bezieht sich auf ein Lied der Britischen Newcomerin (argh! das letzte Wort sieht schlimm aus) Diana Vickers, die nicht nur einen komischen Namen oder einen UK-Nummer 1 Hit hat/hatte, sondern zudem mit einer recht angenehmen Stimme ausgestattet ist. Tja, Sängerinnen aus der Ecke Europas stehen immer noch hoch im Kurs, was nette Popmusik angeht.

So, genug Werbung… zum Inhalt: Sonnenlicht. Damit wurde die Gegend in der letzten Woche nicht wirklich verwöhnt. Das mag sich natürlich in den echten Sommermonaten ausgleichen, aber der herbstliche Wettertrend nervt dann doch irgendwie. Sogar so sehr, dass das Thema Wetter jetzt schon abgehandelt wird.

Pfingsten, Leute. Ja, so heißt das Fest, welchem die Mehrheit der hiesigen Bevölkerung zwei Feiertage und ein damit verlängertes Wochenende verdankt. Daran schließt sich fast schon naturgemäß die Frage an, ob dieses denn auch genutzt wurde.
Aus meiner Sicht irgendwie schon, denn ich konnte ausschlafen und ein paar Filme/Serien schauen. Gut, das mag für manche in die Kategorie „Abgammeln“ gehören, ist aber dennoch ein netter Ausgleich zu den Werktagen. Zumal ich nun endlich mitreden kann, was diese komische Serie namens „FlashForward“ angeht.
Ich muss gestehen, dass man da schon gut hängen bleiben kann. Aber auf der anderen Seite bietet die Serie auch viele Dinge zum Aufregen. Und spätestens nach 4 Folgen geht mir die amerikanische Coolness auf die Nerven. Vieles verkommt zum Klischee wie die vielen Flatscreens, die es scheinbar in jeder Ecke einer amerikanischen Behörde zu geben scheint. Aber schlimmer ist natürlich unbegreifliche Verhaltensweisen von Charakteren.

Und damit gleich zur Überlegung der Woche: Wie leicht ist der Normalo unter den Menschen zu manipulieren?
Ich meine, in Serien und Filmen sieht man es oft, wie Leute erpresst werden. Als abgebrühter Zuschauer mag man da mit Leichtigkeit Abstand dazu gewinnen.
Aber wie abgebrüht muss man sein, um sich als manipulations-ungefährdet zu sehen?
Es muss nicht immer die Verwandschaft oder Beziehung sein, die auf dem Spiel steht. Mit Sicherheit hat auch ein verwaister Erimit Schwachpunkte, die man nur herausfinden muss, um erpresserische Maßnahmen einzuleiten.
Da mag das Lieblingspaar Schuhe genügen oder die Nachbarskatze.
Gut, der Normalo gibt vielleicht nicht unbedingt ein lukratives Ziel ab. Aber wie sieht das mit den sogenannten Entscheidungsträgern aus?

Da fällt mir gerade der Film „Gladiator“ ein (den ich nun auch mal gesehen habe), bei welchem unter anderem eine nicht wirklich funktionierende Demokratie als Nebenhandlung dargestellt wurde. OK. da ließen sich die meisten wahrscheinlich noch bestechen, aber was ist auch die Alternative? Eine Geliebte weniger? Eine „Familienreduktion“? Oder gar das nächst beste Attentat?

Wenn das so weitergeht, muss ich dem Blog noch ein Emo-Theme verpassen. Na ja, so schlecht muss die Welt ja nicht betrachtet werden. Denn es gibt doch ausreichend Menschen, die irgendwie aufrichtig erscheinen (wenn nicht sogar: sind).

Es verbleibt mit dem inneren Sonnenlicht der Hoffnung
F.

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