Knockout

Ach, dieses Lied von Lil‘ Wayne ist ohrwurm-tauglicher als so mancher Pop-Song. Schön zu sehen, dass manche Musiker auch mal den Schritt wagen und sich an anderen Musikstilen versuchen. Nur der Text ist dann doch wieder arg aus der HipHop-Ecke, wenn es ums „Zwischenmenschliche“ geht.

Der April ist um. Die Seitenleiste wird wieder um eine Marke größer. Schon seltsam, wenn ein Monat vergeht, als sei er gar nicht richtig da gewesen. Das sollte vielleicht auf die Lebensintensität zurückgeführt werden. Also, wenn mir der April wie verschlafen erscheint, habe ich den Monat vielleicht nicht ausreichend ausgekostet.
Na ja, das soll sich mit dem Mai aber nicht wiederholen. Und dafür sorgen auch schon so manche Vorhaben, die teilweise mit argen Ausgaben verbunden sind. Aber manchmal muss das sein. Und es sind ja keine unüberlegten Angelegenheiten.

Ebenso unüberlegt ereilte mich in der vergangenen Woche nach einiger Zeit wieder folgende Erkenntnis des Bedarfs: „Ich brauche neue Schuhe.“ Was für andere vielleicht toll erscheinen mag, ist bei mir leider eher unbeliebt, weil die Suche nach gescheiten Schuhen einer Odysee gleicht, welche wiederum gern den Frust fördert.
So brauchte es am Freitag seine Zeit und mehrere Läden, bis ich einen Kauf überhaupt erwogen habe. Es kristallisierten sich zwei Favoriten unter den Paaren heraus, die auch von meiner favorisierten Marke stammen. Und nachdem ich mit dem Abwägen fertig war, wurden beide gekauft. Was solls. So dürfte sich wenigstens eins davon als die richtige Wahl erweisen. Es hätten sogar 3 Paar Schuhe werden können, aber das Bonuspaar war dann doch mit zu vielen Makeln behaftet, als das ich es mal eben dazu gepackt hätte.
Ach ja, ich sollte mal demnächst irgendwo nach Pflegemitteln Ausschau halten, welche ich nicht gleich dazu kaufen wollte. So oft benutzt man die meiner Meinung nach nicht.

Zurück zu den Vorhaben für Mai: Hefeteig. Ja, den wollte ich ursprünglich schon zubereitet haben. Nun wird das auf die nächsten Tage verlegt. Ich bin guter Dinge, denn das Rezept erscheint mir recht einfach. Nur hoffentlich gelingt auch der Rest damit. Ich plane nämlich keinen Zweitdurchlauf.
(wenns gelingt, reiche das Rezept hier nach)

Und schließlich kam mir heute noch in den Sinn, wie komisch es doch in unserer anonymisierten Welt ist, Menschen zu kennen, ohne sie zu kennen. Vielleicht versteht der Leser, was ich meine. Sei es nun an der Haltestelle, im Supermarkt oder in der Mittagspause – es gibt Leute, die kennt man nur vom Sehen. Je nach Auffälligkeit erfährt man noch das eine oder andere Detail, aber ansonsten sind es nur Fremde mit Wiedererkennungswert. Manchmal frage ich mich, wie Bekanntschaften entstehen, und dann denke ich an solche Seh-Bekanntschaften. Na ja, das wollte ich mal angesprochen haben.

Als Fazit ließe sich vielleicht der allgemeine Rat angeben, das Hier und Jetzt mehr zu schätzen und auch zu beachten. Das wäre auch eine gute Abwechslung von Tagträumen und so.

Es verbleibt ganz kurz vor dem Aufbruch zum heutigen Poetry Slam
F.

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