I got no roots

Und wieder begebe ich mich auf eigenes Risiko in die Welt der Bloggerei. Dabei wollte erst neulich darauf aufmerksam machen, wie gefährlich dieses Hobby sein kann. Einmal ein Bild falsch verlinkt und schon kann es teuer werden. Andererseits ist es vielleicht auch ein Preis für die Aufmerksamkeit, die man erhält. Ansichtssache. Meine Statistik verzeichnet pro Woche keine 20 Seitenaufrufe. Insofern kann ich wohl entspannt sein.

Ach ja, keine Sorge wegen dem Titel. Der bezieht sich lediglich auf eins der besseren neuen Lieder von Amy MacDonald, die jüngst wieder ein Album herausgebracht hat. Was jetzt nicht heißen soll, das andere Lieder so viel schlechter sind. Der Titel sticht jedoch aufgrund seiner Eingängigkeit heraus.
Ganz allgemein finde ich den Titel auch interessant. Die Wurzeln eines Menschen. Wie viele Leute kennen wohl ihre Wurzeln? (oder meinen, diese zu kennen) Und wie spielt dieser Aspekt mit der Wahrnehmung anderer zusammen? Wäre es zum Beispiel ratsam, jeden Zeitgenossen ohne Wurzeln zu betrachten? Oder fährt man mit einer umfassenden Ahnung zu seiner Herkunft besser?
Wahrscheinlich sind die Antworten darauf wieder sehr fallabhängig. Zumal man sich Wurzeln schlecht aussuchen kann.
Das erinnert mich an den Geschichtsunterricht, bei dem es gern heißt, dass man doch aus der Geschichte lernen soll, um beispielsweise manche Fehler kein zweites Mal zu begehen. Und andererseits kommen dann auch gern Vergleiche, wie irgendwas schon einmal passiert ist. Das erscheint doch etwas paradox. Auf der einen Seite gibt es diesen Fundus an Fakten und auf der anderen Seite wiederholen sich manche Aktionen. Liegt es dann am Trotz oder der schlechten Bildung von Menschen oder ist es nicht gar natürlich? (Das Thema kommt jedenfalls auf meine Liste.)

Wenn ich an die (fast) vergangene Woche denke, kommt mir als Erstes einer der wohl unterhaltsamsten Kinobesuche in diesem Jahr in den Sinn (um nicht zu sagen, dass ich mal wieder im Kino war). Es lief ein relativ aktueller Film mit „Ziegen“ im Titel (den Rest können sich findige Cineasten denken). Wie gesagt: Film und Ausflug waren sehr amüsant. Dabei war ein wesentlicher Vorteil, dass ich fast nichts im Vorfeld darüber gelesen oder gesehen habe.

Im Anschluss daran folgt nun eine aktuelle Erfolgsmeldung: Ich habe vorhin mein Buch zu Ende gelesen. Im Nachhinein bin ich mir gar nicht mehr sicher, wie lange ich dafür gebraucht habe (für diese unter 300 Seiten). Es dürften so circa 3 Monate gewesen sein, was hauptsächlich an längeren Lesepausen lag (beispielsweise 2,5 Wochen). Ja, die Freude über diesen „Abschluss“ ist natürlich noch groß, obwohl ich zur Bewertung der Geschichte auch etwas zeitlichen Abstand haben möchte. So sei nur angemerkt, dass es wohl die verrückteste Detektivgeschichte ist, die ich je gelesen habe.
Nun könnte ich auch gleich wieder am dicken Historienroman weiterlesen, den ich extra für das kleinere Buch beiseite gelegt hatte.

Ansonsten habe ich auch endlich wieder ein paar Comics gelesen und dürfte in den Bereichen „Batman and Robin“, „Ultimate Spider-Man“ und „Iron Man“ wieder auf dem aktuellen Stand sein. Vor allem das Geschehen um letztere Figur macht mich auf die Fortsetzung gespannt, weil da eine Art Neubeginn ansteht.

Und als wären Literatur, Film und Gesellschaft in der letzten Tage nicht schon erfreulich genug für diesen Eintrag, kann ich auch noch bei der CD-Sammlung gute Nachrichten verlauten lassen. Und zwar erreichten mich endlich ein paar neuere Scheiben, von denen einige längst erwartet waren. So zum Beispiel die aktuellen Alben von Owl City und The Sounds. Und ich habe mich endlich überwunden und in das erste Album von John Mayer investiert, was umfangmäßig eher einer EP gleichkommt und ein „Independent Release“ ist. Da bin ich mal gespannt, ob sich das gelohnt hat.

Schließlich habe ich den Eindruck, dass die Anzahl meiner Web-Präsenzen wieder eine Inventur wert ist, da ich auf Anhieb nicht einschätzen kann wie viele es momentan sind. Ich meine damit in erster Linie Blogs und Journale und weniger einfache Profilseiten in Sozialen Netzwerken.
Apropos… erst neulich wurde mir wieder der gestiegene Stellenwert von Facebook bewusst. Es bietet eigentlich alle Features, die man sich erdenken kann (außer vielleicht einen E-Mail-Dienst… oder gibt es da auch schon entsprechende Apps?). Und nicht zuletzt gibt es kaum noch jemand, der nicht bei Facebook ist. (4 Sekunden Denkpause) Okay… doch, es fallen mir ein paar Leute ein, die ich da nicht finde. Noch nicht. ^^

Es verbleibt mit oder ohne Wurzeln
F.

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