The way it used to be

Ich bin immer noch überrascht, wie gut mir manche der neueren Lieder der Pet Shop Boys gefallen – darunter der heutige Titel. Scheinbar habe ich vergessen, dass dieses Duo auch mit Texten punkten kann, also nicht nur mit Ohrwurm-Melodien. Und wie multimedial und bescheiden zugleich ein Konzert gestaltet werden kann, habe ich kürzlich durch die jüngste DVD der Band erfahren. Nicht zuletzt lieferte es auch noch ein paar ’neue‘ Ohrwürmer.

Manche Tage sind fast wie geschaffen für nachdenkliche Exkurse in die Vergangenheit. Und so wurde ich heute an die letzten Jahre erinnert, als die Konstellationen im familiären Umfeld noch anders standen. Nun denn, der Wandel gehört zum Leben. Und ein Blick in den Rückspiegel kann auch lehr- bzw. hilfreich sein.

Apropos Wandel: Ortstechnisch habe ich ein paar Tage den Arbeitsraum in eine fremde Gegend verlagert. Wie schon im letzten Eintrag angedeutet ließ mich eine Dienstreise ein paar andere Ecken von Deutschland kennenlernen. Alles in allem sind damit wieder ein paar neue Erfahrungen auf meinem Konto gelandet. Aber andererseits war ich auch froh, dass es nur eine relativ kurze Reise war. Der Grund dafür liegt überwiegend im ungewohnten Umfeld mit anderen Wirtschafts- und Vermarktungsabteilungen, die nicht unbedingt zu meinem Alltag gehören.

Ich kann nicht sagen, dass die vergangene Woche mit all den neuen Eindrücken nun schneller oder langsamer vergangen ist. Nur war das Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit etwas unausgeglichener als sonst. So habe ich zum Beispiel erst in den letzten zwei Tagen wieder ein paar Filme sehen können, aber im Gegenzug dazu mein Durchschnittspensum an Filmkonsum und Kinobesuchen wieder erreicht.
In Stichworten war von Historienfilm über Horror und schwarzer Komödie bis Drama alles dabei. Erwähnenswert finde ich hierunter den Film „Paranormal Activity“, der ja bereits im letzten Jahr Medienpräsenz genoss als einer der bemerkenswerteren Horrorfilme der letzten Jahre. Zu Meinungen, dass es sich nur um eine abgewandelte Form vom „Blairwitch Project“ handelt, kann ich nichts sagen, da ich jenen Film noch nicht kenne. Aber abgesehen davon war es ein unterhaltsamer Kinobesuch. Manchmal frage ich mich, warum ich zu dieser Art von Filmen überhaupt ins Kino gehe. Immerhin kann man da nicht die Lautstärke regeln, was vielleicht den einen oder anderen Schocker mildern würde. So ist es also eine Achterbahnfahrt für den Adrenalinspiegel. Aber wie heißt es so schön: geteiltes Leid ist halbes Leid. 😛 Das Kino war nämlich relativ gut gefüllt und so eine Atmosphäre lässt sich schlecht zu Hause nachstellen. Kurzes Zitat: der Film ist sehenswert, aber nicht unbedingt für schreckhafte/empfindliche Menschen geeignet.

Empfindlich sollte man scheinbar auch nicht sein, wenn man zu größeren Pokerturnieren geht, wie frische Nachrichtenmeldungen berichten. Reichen ein paar Tausend Euro aus, um Leute zu solchen Taten anzustiften, oder ist der Hang zum Terror anderweitig bedingt?
Sollte es wirklich so einfach sein, seine Lebenslage gewissenlos mit Geld aufzuwerten? Irgendwie bin ich da skeptisch. Irgendwer meinte neulich mal, dass der Reichtum schnell vergessen wird, welcher hierzulande schnell  als Standard gilt. Ohne nun mit der Moralkeule zu wedeln, sei angemerkt, dass machmal lediglich eine andere Perspektive auf die eigene Situation fehlt.

Ansonsten bin ich enttäuscht, wie wenig Zeit ich zum Lesen fand. Da staut sich wieder einiges an Comic-Material auf. Andererseits lesen sich viele Geschichten im Rutsch auch besser. Ein weiterer Vorteil am Zeitmangel ist auch, dass man stärker selektiert, was es nun wert ist, gelesen zu werden.

Zum Schluss noch eine Frage an die Leser: Mein neuer Brennnesseltee ist selbst nach einer Woche noch ungewohnt in der Aromatisierung. Speziell der süßliche Nachgeschmack irritiert doch mehr, als ich dachte. Gibt es da vielleicht irgendwelche Verwertungsrezepte? (mischen oder anderweitig nutzen)

Es verbleibt in Erinnerung, wie es einmal war
F.

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