That I would be good

Es ist nicht so, dass es an neuem Material fehlt, aber irgendwie habe ich seit gestern die Musik von Alanis Morissette wiederentdeckt und mich erinnert, warum ich gedanklich ein Abo auf sie habe. Der Mix aus Gitarren und elektronischen Popmusik-Elementen (bis hin zu intensiveren Geräuschteppichen) allein ist ja schon nett, aber dann noch kombiniert mit der markant kräftigen Stimme (die manchmal schon ans Kreischen erinnert) und tiefgründigen Texten erhöht sich der Unterhaltungswert. Der gewählte Titel trieft zwar nur so vor Melancholie, ist aber dennoch aus meiner Sicht ein Highlight ihres musikalischen Schaffens.

Für den heutigen Eintrag, der sogar bei Tageslicht verfasst wird, habe ich ein paar Punkte gesammelt, die neben dem obligatorischen Rückblick auf die vergangene Zeit seit dem letzten Eintrag hier einfließen sollen.
Tja, also die letzte Woche war relativ entspannt, was den Stress-Pegel angeht. Die Software hat also größtenteils mitgespielt, abgesehen davon, dass noch ein paar Untersuchungen notwendig sind, bis ich mich einigermaßen mit Adobe FrameMaker (in einer älteren Version) „eingefuchst“ habe. ^^ (nebenbei: wer nutzt das Programm überhaupt noch? bzw. die Vorteile daran hab ich noch nicht gefunden)
Auf der Internet-Seite bin ich erfreut, wie gut es sich mit dem Google Translater auf Französisch und Spanisch mitteilen lässt. Noch toller wäre natürlich eine Integration in Kommunikationsdienste, was vielleicht schon irgendwo realisiert wurde. Recherche, Recherche, Recherche…

Weiterhin habe ich (natürlich) wieder ein paar Filme gesehen, darunter besonders erwähnenswert „Up In The Air“ mit George Clooney. Da haben die Filmemacher einiges richtig gemacht, was einen die Erinnerungen an den vielen Trash aus Hollywood verdrängen lässt. Letztere Bemerkung lässt sich auf Verrissen der Verfilmungen von „Percy Jackson“ und „In meinem Himmel“ zurückführen, die ich neulich gelesen habe.
Ach ja, passenderweise startete in dieser Woche die 60. Berlinale, was die Medien natürlich auf jeglichen Kanälen verbreiten, so dass es schon fast zu viele Meldungen aus der Ecke gibt.
Noch bedeutsamer sind international gesehen dieser Tage Meldungen vom Sport. Die Olympischen Winterspiele sind in Kanada, einem Land, dass ich eigentlich immer als fortschrittlich angesehen habe. Jedoch wankt diese Sicht neuerdings, wenn ich Öko-Leute von extremen Landausbeuten und Verschmutzungen berichten höre. Spätestens Anmerkungen zu unsinnigen Investitionen in die Infrastruktur lassen mich dann denken: „die Politik da drüben ist auch nicht viel besser als hier“.
Und wieso will jede Region so gern Gastgeber der Olympischen Spiele sein, wenn damit gravierende Kosten verbunden sind? Wie verläuft da eigentlich der Geldfluss? (Warnung an mich selbst: zu viel Einblicke in die Wirtschaft wirken nicht gerade erbauend) Ich vermute, das geht bei den Sponsoren los, die ihre Werbung innerhalb der Veranstaltung platzieren können. Das Geld geht dann vielleicht an die Organisatoren und von da wahrscheinlich teilweise an die Gastgeber. Und die Region erhält natürlich PR. Aber sollte das ausreichen? Ich meine, wie oft hört man aus dem Bekanntenkreis denn Sätze wie „ich fahre im Urlaub nach <Region Y>, weil da mal die Olympischen Spiele waren“?

Und wie der geneigte Internet-User vielleicht aus Spielen wie FarmVille erfahren haben mag, begann vor Kurzem das Jahr des Tigers. Gibt es Esso eigentlich noch? Die hätten das doch super als Slogan aufbereiten können.
Was Marketingstrategien angeht, sind die Bäcker auch nicht ohne. Sah ich doch gestern in der hiesigen Auslage unfassbar viele bunte Sahnetörtchen in Herzform. Damit auch die letzten Leute, die in ihrer eigenen Welt leben mögen, daran erinnert werden, dass wieder so ein „Feiertag“ ansteht. Und ausgerechnet fällt der dann noch auf einen Sonntag. Da kann man sich nicht mal mit Arbeit ablenken. Selbst das Kino schließt sich der kommerziellen Verschwörung an und lässt eine Schar Hollywood-Stars gebündelt für die Floristen-Industrie werben. Na ja… man kann auch versuchen, das zu ignorieren. Insofern… Ansichtssache.

Einschub aus dem Alltag:
Ich habe neulich wieder Wasser gekauft und schon am Regal kam mir das Griffgefühl der Flasche komisch vor. Schließlich erkannte ich an der Kasse, dass die Hersteller das Flaschenformat verändert haben. Ich hatte auf dem Band die bekannte und die neue Form nebeneinander liegen. Hat mein Tastsinn also ein Gedächtnis?
Wie dem auch sei… die alte Form fand ich angenehmer in der Handhabung und so heißt es also Umgewöhnen.
Und wo ich schon bei Nahrung bin. Die Tomatensauce (aus der Packung) neulich war überraschend knackig. Ein Blick auf die Zutaten lieferte als Erklärung, dass da Karottenstücke drin waren. Oh wie toll, dachte ich. Natürlich möchte ich beim Kauf von Tomatensauce nicht auf Karotten verzichten.
Mit der Nahrungsmittelindustrie ist es doch wie im Showbiz – so genau weiß man gar nicht mehr, was echt ist.
Aber was ist in Zeiten des Internets noch echt? Du, lieber Leser, vielleicht? Dann denk mal drüber nach. 😉

Es verbleibt mit besten Grüßen an Valentinstag-Fans
F.

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