Devastated

Auch wenn der Titel in Bezug auf das winterliche Wetter übertrieben klingen mag und auch gar nicht meine Situation wiedergibt, habe ich mich trotzdem für diesen medium-schnellen Song von Space Cowboy entschieden, da er bei mir relativ gut in Erinnerung blieb. Generell klingt die neuere Musik dieses Künstlers sehr nach Lady GaGa, was meiner Meinung nicht nur am selbem Produzenten (RedOne) liegen kann. Denn obwohl neuerdings in Pop-Liedern die Produzenten genannt werden (man könnte „Audio-Label“ dazu sagen), sind die Sounds mitunter doch schwierig, eindeutig Produzenten zuzuordnen. Ich nenne mal zwei Beispiele: Midi Mafia produzierten ein paar Songs für Justin Biebers Album „My World“ und das hört man gleich in den ersten Sekunden. Aber mein Paradebeispiel bei Produzenten, die sich gern im Lied nennen lassen, ist Darkchild (alias Rodney Jerkins), zu dessen Klientel unter anderem Brandy, Whitney Houston, Destiny’s Child, Janet Jackson und Lady GaGa gehören.

So… das war eine sehr ausschweifende Einleitung für einen Hobby-Musik-Experten (erhöhtes Tag-Aufkommen). Aber nein, noch ist sie nicht vorbei ^^ – wo ich schon bei Lady GaGa angekommen bin, kann ich nicht davon ablassen und erwähne nochmal, dass ich instinktiv geahnt habe, dass deren aktuelle Single „Bad Romance“ das Zeug für eine Nummer 1 hat. Und siehe da, meine Einschätzung war gut.

Gut, nun zur vergangenen Woche:
Diese begann damit, dass ich mir ein sehr aufrüttelndes Drama (Film) angesehen habe, was mich mit der Frage zurückließ, wie ich bloß darauf aufmerksam geworden bin. Nicht falsch verstehen, der Film war sehr gut, aber auch sehr abgedreht.
Weiter ging es mit einem Kinobesuch zu Heath Ledgers letztem Film, der in der Abteilung Fantasy eine Mischung als Erwachsenenmärchen und Komödie darstellt. Apropos Darstellung – so überragend war seine nicht. Bei der Hauptdarstellerin musste ich an die eine aus „Sin City“ denken, war es aber nicht. Und den anderen Schauspieler habe ich wiedererkannt, weil ich den neuling noch in „Von Löwen und Lämmern“ gesehen hatte.
Gefolgt wurden die Filmabende von einem Spieleabend. Im Nachhinein erstaunt es mich doch immer wieder, wie groß der Glücksanteil bei Poker ist. Und ich hatte ein überraschend glückliches Händchen an dem Abend. Da ist es fast schade, dass ich in zwei Kamikaze-Runden alles verscherbelt habe. Aber es war mir dann doch lieber, als die Chips einem ausgeschiedenen Turnierspieler zu überlassen. ^^
Darauf setzte sich die audiovisuelle Beschallung am Abend darauf fort, und zwar in der Form der beiden „Family Guy“-Folgen (bzw. Doppelfolgen), welche die Episoden IV und V von Star Wars nacherzählen. Meine Güte, war das lustig. Ich bin stark dafür, dass die restlichen Episoden auch noch in dieser Art interpretiert werden und es dann eine DVD-Box davon geben sollte. ^^
Der Film am Freitag war dann der grandiose „Club Las Piranjas“ dran, ein Film von und mit Hape Kerkeling, der gleichermaßen zynisch und lustig  ist.
Das Wochenende hatte dann noch einen sensibleren Romantikfilm parat, was demnach die Summe gesehener Filme auf 4 steigen lässt. ^^ Das dürfte etwas über meinem Wochendurchschnitt liegen, aber ist auch irrelevant.

Am Wochenende las ich außerdem wahrscheinlich mein letztes deutschsprachiges Comicheft, was mich irgendwie melancholisch hat werden lassen. Ich werde zwar in Zukunft weiterhin Comics lesen, aber mit Nummer 70 wurde die letzte von mir regulär gesammelte Serie eingestellt (die deutsche Version von Ultimate Spider-Man). Es ist von einem Neustart in neuem Format die Rede, was wahrscheinlich Paperbacks bedeutet. Und diese finde ich nicht so toll bzw. sind nicht zuletzt teurer als im amerikanischen Original.

Schließlich sei zur letzten Woche noch vermerkt, dass ich mit Owl City eine neue musikalische „Suchtquelle“ gefunden habe. Eigentlich hätte ein Liedtitel für diesen Eintrag herhalten sollen, aber das geschah schon anderweitig. Wie auch immer… ganz tolle Musik – synthetisch, elektronisch, melodiös und beinahe kitschig. ^^

Es verbleibt hoffentlich weiterhin schlitterfrei
F.

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