Light years

Der Titel bezieht sich auf ein Lied von Kylie Minogue, welches ich eigentlich nur in einer Live-Version kenne. Zuletzt wurde es anlässlich ihrer ersten (kleineren) Nordamerika-Tour überarbeitet und bildet dort den Auftakt nach einer etwas kitschigen Instrumental-Overtüre. Ich frage mich, ob das Lied besser wirken würde, wenn man die komischen Flugbegleiter-Sprüche weglassen würden.

Ja, auch für solche Gedanken muss am dritten Advent Zeit sein. Da verging nun also die erste komplette Dezember-Woche und ich wurde derart mit Weihnachts-Tamtam bedient, dass ich mich auf die Abwechslung bei der Arbeit freuen könnte. Oder vielleicht hatte ich heute nur zu viele Plätzchen.

Da fällt mir ein: so wirklich ausgeglichen war meine Ernährungsweise am Wochenende nicht. Zwar hatte ich einen groben Plan, wann ich was zubereiten könnte, aber das ließ sich dann situationsbedingt nur schwer realisieren.
Eher wurde das Motto „mal schauen“ umgesetzt.
Apropos „schauen“ – ich sah zwei richtig gute Filme. Der Eine handelte vom organisierten Verbrechen und der Andere vom Entzug, also zwei super Themen für einen Diskussionsabend (kleiner Scherz). Jedenfalls empfand ich beide Filme als ziemlich bereichernd, weil sie Gedanken aufrütteln. Das ist wie Eskapismus mit Bonusmaterial. Also nicht nur hübsche Bilder gucken und abschalten, sondern auch ein wenig rekapitulieren bzw. drüber nachdenken.

Nachdenken tat ich auch über einen Comic-Band, den ich neulich lesen wollte, was mir jedoch nicht ganz gelang. Nach den ersten drei von sieben Kapiteln wechselte ich vom horizonalen Lesen zum diagonalen Lesen. Nicht nur fand ich die Sprache eigenwillig umständlich, auch die Handlung konnte mich nicht fesseln. Und sogar in der optischen Umsetzung fand ich nach der Hälfte einige Makel wie die fast nicht vorhandenen Hintergründe und die manchmal arg grelle Farbgebung. Das wundert mich insofern immer noch, da ich bei allen beteiligten Kreativen sonst ein besseres Gefühl habe. Vielleicht war es also nur das Thema, welches an mir (ohne Vorwissen) vorbeiging.
Anmerkung: besagte Geschichte spielt am Rande eines größeren Epos, den ich nicht kenne.
Zweite Anmerkung: Neugierige brauchen nur nach den Namen Peter David, Jae Lee und Richard Isanove suchen.

Schließlich wäre da noch die Idee mit den weihnachtlichen Anregungen, welche ich fast vergessen hatte.
Nach der Deko entscheide ich mich nun für… Film-Tipps:
Auf Anhieb fällt mir da die Weihnachtsgeschichte mit Disney-Charakteren ein (Stichwort: Dagobert Duck als Scrooge), die ich für sehr gelungen halte. Danach kämen mir noch „Der kleine Lord“ (die Version von 1980), „Tatsächlich… Liebe“ und „Weihnachten mit Willy Wuff“ in den Sinn.
Und wenn ich noch weiter nachdenke, würde ich auf „Batmans Rückkehr“, „Stirb langsam“ und „Die Familie Stone – Verloben verboten!“ kommen. Letzteren Film hatte ich zuletzt im Bereich Weihnachtsfilme kennengelernt.

Es verbleibt nur wenige Lichtjahre vor einer verschärften Wochenplanung
F.

PS: der aktuell gefühlte vorweihnachtlicher Stimmungsindex liegt bei etwa 25 (von 100 Punkten).

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