Nothin‘ but love

Manchmal denke ich genau das über die Themenauswahl, wenn ich viel Musik gehört habe – nichts außer Liebe. Ist aber selten der Fall. Und eigentlich geht es in dem Lied von Whitney Houston auch um etwas anderes, nämlich den löblichen Vorsatz keinem in langer Sicht böse zu sein. Nebenbei ist jener Song auch ein Anspieltipp, wenn es um die neueren Stücke besagter Künstlerin geht. Die Melodie ist ziemlich eingängig.

Die Woche verläuft bisher ganz annehmbar, wenn auch es noch ein paar ungeklärte Fragen gibt, was sich hoffentlich in den nächsten Tagen klären wird
Neulich habe ich einen Mango-Maracuja-Nektar-Saft probiert, der natürlich nur Bruchteile von diesen Bestandteilen beinhaltet und mit Orangensaft-Konzentrat sowie Zitronensäure angereichert wurde. Bei genauerer Betrachtung konnte am Rand die komplette Bezeichnung „Mango-Orangen-Maracuja-Nektar“ gefunden werden. Der Geschmacksbringer war es jedenfalls nicht sonderlich, so dass dieser kulinarische Ausflug als Fehlinvestition eingestuft wird.

Am Montag unternahm der Regisseur und Autor Kevin Smith einen 24-Stunden-Twitter-Marathon („tweet-a-thon“), bei dem er jede Menge Fragen seiner 1,25 Millionen großen „Folgschaft“ auf seine gewohnt „witzige“ Art beantwortete und nebenbei mehrfach seine „Tour“ als auch sein neues Buch angepriesen hat. Alle Tweets (es waren wohl um die 700) habe ich nicht gelesen und viele Antworten kannte ich schon bzw. fand ich nicht so interessant. Ich freue mich eher auf seinen neuen Film mit Bruce Willis in der Hauptrolle und auf seine Maxi-Comicserie „The Green Hornet“, in der er sein nicht angenommenes Skript für eine Verfilmung verarbeitet.

Ansonsten habe ich den Eindruck, dass der Wahlkampf nun bei den kleinen Leuten angekommen ist. Na ja, bei Dauer-Beschallung via Nachrichten/Sendungen ist das auch kein Wunder. Neben dem TV-Duell der beiden Kanzler-Kandidaten gibt es sogar noch ein „Triell“ der Parteifiguren der kleineren Parteien, bei dem wahrscheinlich nur Gezanke und schnöde Programmparolen zu erwarten sind. Ach, irgendwie ist die Wirkung in diesem Wahlkampf ziemlich ermüdend. Ich würde gern mal einen Politiker sehen, der nicht gegen andere Parteien wettert und einfach gelassen seine Position vertritt (vielleicht sogar noch mit einem Lächeln). Aber Gelassenheit angesichts der „es muss dringend etwas passieren“-Stimmung hätte wohl auch Nachteile. Und dann wieder: was hat das Volk davon, wenn sich seine Vertreter durch Verbissenheit und Stress Bluthochdruckbeschwerden oder so holen?
Tja… alles relativ und in 3 Wochen auch wieder Schnee von gestern.

Es verbleibt mit müden Füßen
F.

Advertisements

Schlagwörter: , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: