Ordinary day

Tja, eigentlich mag ich die Sängerin Dolores O’Riordan (die Stimme der Cranberries), aber auf ihren Solopfaden hat sie aus meiner Sicht nicht viel zu bieten. Kürzlich erschien ihr zweites Album, welches inhaltlich scheinbar so sehr am Vorgänger anknüpft, dass sogar ein Lied 1 zu 1 wieder in der Tracklist landete (jeweils auf Platz 7). Der heutige Titel ist jedenfalls eins der wenigen Lieder, welches ich nicht zuletzt wegen der positiven Grundstimmung gern höre.

So ganz gewöhnlich war der Tag dann auch wieder nicht. Meteorologisch gesehen ist der Sommer nämlich nun vorbei, was jedoch perzeptionell an mir vorüberging, da die Sonne heute die Temperaturen wieder in die Höhe trieb. Na ja… die nächsten Tage sehen da bestimmt schon anders aus. Wobei der Herbst ja auch seine schöne Seiten hat.

Außerdem gibt es seit heute eine neue Version von Opera (10.0), was ich lustigerweise dank dem Twitter-Netzwerk wahrscheinlich schneller erfahren habe als normalerweise. Somit ist die Sinnhaftigkeit der „trending topics“ gar nicht mal so sehr anzuzweifeln. 😉
Die GUI des Browsers wurde ordentlich aufgemotzt und das sogar zum Positiven (den Sprung von 9 zu 9.6 fand ich nicht so gelungen). Und dennoch konnte ich bereits wieder feststellen, dass manche Seiten anders als bei Firefox dargestellt werden. Das und die vielen unterschiedlichen Plugins erschweren nach wie vor die Wahl nach dem besten Standardbrowser.
An dieser Stelle kommt mir die eine Safari-Version in den Sinn, bei der eine „flashige“ Animation samt euphorischem Sound im Programmstart eine ziemlich abschreckende Wirkung auf mich hatte.

Ansonsten gibt es wieder Fortschritte von der „Lese-Front“ zu vermelden: zum einen habe ich endlich die erste Seaguy-Miniserie gelesen und zum anderen bin ich nun auch bei Iron Man wieder auf dem aktuellen Stand.
Seaguy ist wohl mit Abstand die schrägste Comic-Geschichte, die ich in diesem Jahr gelesen habe (und das nicht nur wegen dem sprechenden fliegenden Thunfisch mit Hut und Zigarre). Im Nachhinein fällt es mir relativ schwer, die Handlung als Gesamtwerk zu beurteilen, da sie wie ein Mosaik aus verschiedenen kleinen Abschnitten erscheint. Zudem war das Ende nicht wirklich ein Ende (schade eigentlich). Eine zweite Miniserie ist bereits erhältlich und eine dritte ist ebenso geplant. Mal sehen, ob ich nochmal darauf zurückkommen werde. Eigentlich würde das Kreativteam aus Grant Morrison und Cameron Stewart dafür sprechen. Jedoch hat Autor Morrison schon mal wesentlich besser überzeugen können.
Ja, und bei der aktuellen Iron Man Serie, geschrieben von Matt Fraction und gezeichnet von Salvador Larroca, wird nach der guten Einstiegsgeschichte auch nicht mehr so sehr getrumpft. Ohne viel verraten zu wollen, geht es um eine Art langsamen Absturz, was mich nach über sechs Teilen wundern lässt, wann da mal der Tiefpunkt erreicht wird und wo es danach hingehen soll. Und so gut der Zeichner mit Schauplätzen und technischen Komponenten erfreut, hapert es aus meiner Sicht manchmal mit den Gesichtern. Ein wenig Nörgeln wird wohl gestattet sein – die Serie ist dennoch handwerklich ziemlich gut und hält den Leser am Ball.
Nach der vielen Lektüre kann ich nun also sagen, dass bei Captain America, Daredevil und Iron Man (alles Marvel-Helden) der Status quo für die Zukunft ungewiss ist. Und irgendwie befürchte ich, dass es teilweise eine unangenehme Rückentwicklung bedeuten könnte. Mit so einem Trend hat man mir bereits Spider-Man aufs Übelste madig gemacht.

Es verbleibt wartend auf ein paar Happy Ends
F.

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