Rabbit heart (raise it up)

Florence + The Machine steuert heute diesen Titel bei, dessen Videoclip erfrischend anders und spätsommerlich in meiner Erinnerung ist. Ich vermute, dass die Künstlerin überwiegend selbst bestimmt, wie sie sich und ihre Musik inszenieren will, was in dieser Zeit fast schon eine Seltenheit im Business ist. Aber so genau soll das der Hobby-Hörer oftmals ja gar nicht mitbekommen, wenn die Etablierungsphase nicht gerade eine PR-lastige Castingshow involviert.

Apropos Castingshows: Am Wochenende hab ich erstmals etwas von der aktuell laufenden Popstars-Staffel mitbekommen (man kann ja schlecht immer überall auf dem Laufenden sein). Dabei fiel mir auf, wie sehr entfernt ich von der Zielgruppe des Formats bin und das es scheinbar noch massig Wortschöpfungen („Bewährungsshow“?) sowie Verheitzungsmaßnahmen (a.k.a. „Battles“) zu erkunden gibt. Na ja, teilweise ist es so schlecht, dass es schon wieder interessant ist.
Dabei fällt mir ein, dass ich irgendwann mal irgendeine moderne TV-Sendung mit Stift und Papier verfolgen möchte, um dann möglichst viele eingespielte Musiktitel zu notieren. Zum einen fände ich es interessant, wie viele Lieder ich erkenne, und zum anderen könnte als Resultat eine lustige Playlist entstehen.

Ansonsten war das Wochenende entspannend und ermüdend zugleich. Die Zeit konnte überwiegend erfreulich genutzt werden, was sich jedoch ein wenig negativ aufs „Schlafkonto“ ausgewirkt hat.
Aber mal gleich zur besten Meldung: Ich habe mir Zeit zum Lesen genehmigt und unter anderem das Paperback geschafft. Das soll eigentlich nicht bedeuten, dass es langweilig oder eine schwierige Aufgabe war – im Gegenteil. Es geriet nur ziemlich lange in Vergessenheit, dass ich das Paperback noch nicht beendet hatte. Mal sehen, ob und wann ich eine kleine Rezension erstellen werde.
Weiterhin bin ich nun wieder auf dem aktuellen Stand in Sachen Batwoman, Daredevil und Captain America (ja, letzterer Superheld klingt namentlich fast wie eine Karikatur).
Die Figur Batwoman ist relativ neu in den Reihen der DC-Helden und ihre Abenteuer werden dieser Tage sehr unterhaltsam in der Traditionsserie Detective Comics herausgebracht, an der Autor Greg Rucka und Ausnahmetalent J.H. Williams III als Kreativteam arbeiten – bisher jeden Monat ein Highlight.
Der Umbruch bei Daredevil ließ mich ein wenig unsicher zurück, denn im Vergleich zu seinen bisherigen Geschichten fand ich den Abschluss von Ed Brubaker leider nicht so großartig. Auf jeden Fall macht es der neue Status quo dem nächsten Autor nicht gerade einfach, da anzuknüpfen.
Dass bei Captain America demnächst eine Wiederbelebung ansteht, habe ich hier neulich bereits geschrieben. Noch ist nicht abzusehen, wie sich das auf die Marvel-Welt auswirken wird. Aber die Abenteuer um den aktuellen Nachfolger lesen sich ziemlich gut, wenn auch in der Serie sehr oft in der Vergangenheit gekramt wird, um beispielsweise neue Querverweise zu erstellen.

Schließlich bleibt noch anzumerken, dass ich mein angefangenes Buch wohl erst im nächsten Monat durchlesen werde. Aber das eilt ja nicht sonderlich. Außerdem kann ich der Handlung trotz mancher Lesepausen immer noch sehr gut folgen.

Es verbleibt um etliche Seiten belesener
F.

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