Asking why

Der heutige Titel stammt von einer relativ unbekannten Band namens Memorial Beach (nicht zu verwechseln mit dem Album/Lied von A-ha, was nur der Namensfindung diente) und erinnert mich etwas an Coldplay. Dem neugierigen geneigten Leser sei dazu herzlich folgender Link empfohlen.

Zum Tag gibt es nicht viel zu vermelden, außer vielleicht, dass die Schlagzeilen wieder ernüchternd eintönig sind – Katastrophen in aller Welt und politische Parolen. Fast würde ich den Versuch unternehmen, für ein paar Tage jeglichen Nachrichten zu entgehen und darauf irgendwann ein „News Update“ zu machen. Aber dieser Tage bin ich so sehr am Wetterbericht interessiert, dass sich das nur schwer umsetzen ließe.

Also nun auf zur Frage des letzten Eintrags: „Ist die Wahrheit nicht nur ein Deckmantel für Leute, die keine Fantasie besitzen?“ (ja, es wird wieder leicht philosophisch)
Irgendwie bringt mich diese Aussage zum Nachdenken, was vielleicht an der eigenartigen Zusammenstellung liegen könnte. Gut, unter dem Begriff der Wahrheit wird wohl jeder eine relativ ähnliche Auffassung haben. Auch Fantasie sollte recht eindeutig sein. Leute, die es nicht so mit der Fantasie haben, dürften wohl eher realistisch veranlagt sein. Aber soll das bedeuten, dass selbige somit nicht zum Lügen fähig wären? Na ja, die Lüge erfordert ja nicht ausschließlich viel Kreativität. Aber die absolute Härte an der Aussage dürfte die „Wahrheit als Deckmantel“ sein, was mich schon eher an Sinnfreiheit denken lässt.
Ich meine, was sollte denn mit Wahrheit verdeckt werden? Ein Beispiel: „Karlchen war einmal in Chicago, was nicht stimmt – das hatte er damals nur so gesagt, um Aufmerksamkeit zu erhaschen.“ Soll damit vielleicht ein Mangel an Imagination/Vorstellungskraft überdeckt werden? Aber wahrheitsgemäß wird dieser Aspekt doch indirekt zugegeben. Was soll also Wahrheit abdecken? Nicht ausgereifte Lügen? Überspielt das also die Faulheit, seinen Geist anstrengen zu wollen? Letzteres klingt schon fast wieder sinnvoll.
Na ja, mehr möchte ich vorerst nicht interpretieren, zumal die Herkunft der Frage eher dubios einzustufen ist. Sollte mir vielleicht einfach nur was zu denken gegeben werden, was den Aufwand vielleicht gar nicht wert ist? Aber wer entscheidet über den Wert eines Gedankengangs? Und welche Schäden ergeben sich „zu viel Denken“? Zeitmangel vielleicht? Aber ist das schon ein Schaden? Einfache Antwort: Ansichtssache! 🙂

Es verbleibt wohl stets fragend
F.

Advertisements

Schlagwörter: , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: