Celebration

Das Ende einer Woche ist nicht unbedingt der beste Zeitpunkt zum Feiern, aber so ein Geburtstag, wie ihn die Interpretin des heutigen Titels feiert, bietet schon einen Anlass. Das betreffende Lied klingt beim ersten Hören wie ein Remix, was mit Paul Oakenfold als Produzent auch nicht sonderlich verwundern sollte. Es gesellen sich Club-Beats mit Trance-Klängen zu gewitzten Lyrics der LaLa-Klasse, was im Endeffekt dreieinhalb Minuten Spaß vermitteln kann, wenn man es zulassen mag. In wenigen Tagen sollte zum neuen Madonna-Song dann auch ein Video veröffentlicht werden, an welches ich jedoch keine hohen Erwartungen habe.

Das Wochenende verlief erwartungsgemäß unspektakulär, wobei die meisten Ziele erreicht werden konnten. So bin ich im Buch ein gutes Stück weiter gekommen, wenn auch ich mich frage, wann die Handlung endlich in Richtung des Titels einschlagen wird. Oder gibt es eine Regel für Autoren, dass die ersten hundert Seiten nur zur Einstimmung verwendet werden sollen?
Na ja, vielleicht bin ich als Comic-Leser auch nur zu ungeduldig bzw. als Buch-Leser zu ungeübt. Jedenfalls bin ich gespannt, inwiefern so mancher Einschub im Nachhinein hätte eintgespart werden können.
Gut, „Einsparen“ hätte ich mir die besagten zwei Filme vielleicht auch können, wobei das etwas übertrieben geurteilt wäre. Leider waren sie dann doch nicht wirklich besser als mein letzter Kinobesuch (dafür ohne teure Tickets).

Und nun eine Episode, wie sie das Leben schreibt: Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, täglich längere Zeit in der Küche zum Kochen zu verbringen, aber es gibt ein paar Mahlzeiten, welche es mir wert sind. Eine davon sind Eierkuchen (oder Pfannkuchen oder Palatschinken). Nach vielen Gelegenheiten ist die Zubereitung schon fast Routine. Der letzte Einsatz jedoch verlief… suboptimal.
Die Werkzeuge und Zutaten wurden zurechtgelegt. Das erste Ei wurde perfekt geteilt und ging in die Schüssel. Das zweite Ei konnte auch gut geteilt werden und folgte dem ersten in die Schüssel. In diesem Moment folgte der Schock über die arg dunkle Färbung von Nummer 2. Einen Moment später stieg mir auch schon der unangenehme Geruch in die Nase. Tja, Nieten gibt es halt nicht nur bei der Tombola. Also erfolgte die Notfallentsorgung der Mischung und eine gründliche Reinigung der kontaminierten Werkzeuge (Hände inklusive).
Für den Neustart der Zubereitung wurde das Verfahren um die „Einzel-Ei-Prüfung“ erweitert, indem jede „Überraschung“ erst in eine Tasse wanderte, bevor es in die Schüssel ging. Wie schön, dass nun keine ungewohnte Farbgebung zu vermerken war. In einem Folgeschritt füge ich meist den Zucker und eine Prise Salz hinzu. Die Zuckerdose wurde dynamisch über die Schüssel geschwungen, bis eine ausreichende Menge dem Teig zugeführt wurde. Dem folgte der Griff zur Salzdose, die eigentlich nur sanft geschüttelt werden sollte, was jedoch dynamisch etwas arg verstärkt wurde, wodurch im Endeffekt wahrscheinlich mehr Salz als Zucker in der Schüssel war. Hm… unschön, aber so leicht wollte ich noch nicht aufgeben. Also wieder etwas mehr Zucker dazu, ein ordentlicher Schuss Milch und dann gut mit Mehl verdichten. Das anschließende Abschmecken führte dann leider doch zu einer Gesichtsentgleisung, was für den Teig einem Todesurteil gleichkam und schließlich eine weitere Entsorgung einleitete.
Im dritten Anlauf hatte ich schon nicht mehr so viel Lust auf Eierkuchen, aber das Apfelmus musste weg und die Pfanne war auch schon heiß. Also wurde nochmal bedächtig ein kleinerer Teig angerührt, der die Qualitätsanforderungen erfüllen konnte. Der Rest verlief wieder wie gewohnt… glücklicherweise. Aber bis zum nächsten Mal wird wohl mindestens ein Monat vergehen.

Es verbleibt über einhundert Blog-Einträge zelebrierend
F.

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