Paranoid

Nicht nur könnte der Titel als Ausreißer aus meinem Standard-Konzept verstanden werden, sondern zudem noch von verschiedenen Interpreten stammen. Zum Ersten: Es ist immer noch ein Stück aus der Hintergrundbeschallung, welches ich zur Überschrift des Eintrags verarbeite. Zum Zweiten: Aktuell kommt mir als Alternative nur das spaßige Tanzlied von Kanye West in den Sinn. Tatsächlich betrifft der Titel eine nicht ganz so alte Single von den Jonas Brothers. Wenn das nicht mal ein beachtlicher Unterschied ist. Ich hatte vor einigen Monaten mal ein paar Lieder dieser Teenie-Rockband gehört (irgendwo stand mal, dass sie aktuell gar nicht mehr so angesagt sind). Jedenfalls waren meine ersten Eindrücke sehr bescheiden. Gut, zur Abwechslung werden auch mal Instrumente bedient (statt der sonst üblichen Hüpf-Choreographie), aber weder stimmlich noch musikalisch kam mir da irgendwas beachtlich vor. Das jedoch änderte sich in diesem Jahr als ich einen fetzigen Remix zu eben jenem Titel gehört habe. Mittlerweile kenne ich auch die Album-Version, die zwar etwas langsamer, aber nicht minder ohrwurm-würdig rüberkommt. Inhaltlich geht es um den kleinen Ausraster für Zwischendurch, was wiederum insofern punktet, da es nicht das allgegenwärtige Thema um Worte wie „love“ „heart“ „baby“ betrifft.

Mir fällt gerade auf: Premiere! Eine derart umfassende Einleitung (der Counter war bei ca. 180) hatte ich (wohl) noch nicht und könnte fast als Eintrag durchgehen. Aber keine Bange, denn ich würde gern noch einiges loswerden.

Da wäre zunächst ein kurzer Rückblick: Die letzte Arbeitswoche verging recht zügig und konnte zufriedenstellend beendet werden. Zudem gab es in den letzten Tagen endlich wieder ein paar unterhaltsame Abende jenseits des heimischen Umfelds.
Das Wochenende ist nun auch fast um, brachte ein paar ruhige Stunden zum Entspannen. Dazu habe ich endlich wieder ein paar Sachen gelesen. Leider betrifft das nicht mein aktuelles Buch, welches ich vielleicht noch in diesem Monat schaffen könnte. Auch mein Paperback lag am Wochenende nicht so griffbereit, als dass ich es endlich beendet hätte. Aber ich habe zumindest kurzzeitig daran gedacht und nehme mir nun vor, das kommende Woche in Angriff zu nehmen. Diese läppischen vier Kapitel (ergo keine hundert Seiten) sollten nicht das Problem sein.

Exemplarisch für den Lesestoff von gestern seien hier ein paar Eindrücke zur aktuell abgeschlossenen Miniserie „Ultimatum“ aus dem Hause Marvel (also die Welt um Spider-Man, X-Men, Iron Man etc.). Die Geschichte befasst sich mit einem äußerst brutalen Weltuntergangsszenario, welches mit haarsträubenden Nebenhandlungen ausgestattet ist. So hoppsen die Superhelden je Kapitel gruppenweise in den Tod, die Erde wird bevölkerungstechnisch mal eben etwas erleichtert und dann war da noch irgendwas mit einer Totenarmee um die Göttin Hera (wie gesagt: haarsträubend). Kurz noch Lob an Zeichner David Finch und Kolorist Peter Steigerwald für ein paar eindrucksvolle Seiten… und dann zum Autor Jeph Loeb, der es nach seiner enttäuschenden Arbeit an der dritten Staffel von „The Ultimates“ (ebenfalls eine fünfteilige Marvel-Miniserie) erneut geschafft hat, durch Übertreibungen vieles kaputt zu machen, was die Autoren vor ihm aufgebaut haben. Buh! Eine Geschichte sollte neben Kämpfen und Superkräften auch ein wenig Inhalt bereitstellen. Richtig gut könnte es mit überraschenden Wendungen werden. Aber hier wurde die Figuren so arg verheizt, dass es am Ende schon kaum eine Rolle spielt, ob Wolverine oder sonstwer überleben wird.
(an dieser Stelle wird das Tag „Frust“ fällig)

Zum Abschluss noch ein Ausflug in Kuriose: Ich habe keine Ahnung, wer mich auf den Film „Four Rooms“ gebracht hat, aber aus Neugier habe ich mir den angeschaut (leider in deutscher Synchronfassung). Der Film ist von 1996, besteht aus vier Segmenten und Leute wie Robert Rodriguez als auch Quentin Tarantino haben mitgewirkt. Der Film ist echt eigenartig, hat ein paar gute Szenen und sorgt ansonsten für viel Verwirrung, weil die Episoden zum Teil nicht ganz ausgereift wirken. Ich könnte auch schreiben: irgendwie konnte ich den Sinn des Filmes nicht erfassen. Insofern mittelmäßig (weil nicht enttäuschend und auch nicht begeisternd).
Vielleicht gehört der Film auch in die Abteilung „nicht nüchtern gucken“. Wahrscheinlich werde ich in der nächsten Zeit erkunden, wer den Film noch geguckt und eine Meinung dazu hat.

Es verbleibt gelegenheits-paranoid
F.

Advertisements

Schlagwörter: , , , , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: