Going somewhere

Eine samtig rauhe Stimme und Gitarrenbegleitung leiten diesen Eintrag ein, bei dem gerade Colin Hay den Ton der Hintergrundbeschallung angibt. Wenn man bedenkt, dass eben noch ein trance-lastiger Remix den Lüfter übertönt hat, ist das schon eine Art Stilwechsel.

Wie dem auch sei… mir ist aufgefallen, dass diese (verlängerte) Wochenende ohne Zwischenmeldung geendet hat. Als Zusammenfassung ließe sich neben ein paar Filmen sowie Erledigungen auch etwas bewältigter Lesestoff vermelden.
Da wäre zum Einen die „bebilderte Abteilung“, die mit zwei SciFi-angehauchten Serien Unterhaltung brachte. Und zwar habe ich endlich die „Season 1“ (= 12 Hefte) von „Hunter-Killer“  gelesen. Ja, der Name hat mich erst verwundert, ist aber wohl aus dem Militärischen gebräuchlich für eine Spür-und-Tötungseinheit. Die Serie erschien gegen 2005 beim Label Top Cow (einer Sparte von Image Comics) und ließ mich insofern stutzig werden, als dass mit Mark Waid und Marc Silvestri zwei ziemliche Großkaliber der Mainstream-Szene ein Kreativteam bildeten. Letzterer (es war zu erwarten) hielt nicht bis zum Ende durch und wurde durch diverse Aushilfszeichner ersetzt. Die Geschichte begann relativ dumpf, war im Mittelteil etwas haarsträubend (also selbst im Kontext, dass es nur Superhelden-Comics sind) und konnte gegen Ende dann doch ein wenig Spannung erzeugen. Dass man am Ende dann mit dem Vermerk, dies wäre nur die erste Staffel, um die Ecke kam (die Serie begann schließlich nicht als eine Staffel), hat mich geärgert, weil dadurch der Abschluss so gut wie unnötig war bzw. nicht ausreichend endgültig. Eine durchdachte Maxiserie in 12 Teilen hätte aus meiner Sicht einen besseren Eindruck hinterlassen. So ist es nur wieder ein neues Konzept (mit vielen Klischees), welches scheinbar mit aller Kraft aufs Unendliche ausgepresst wird, bis wirklich kein Hahn mehr danach kräht (immer diese Vermarktungsstrategen). Aber egal… die Zeichnungen waren vor allem in den letzten Kapiteln sehr gelungen.
Die zweite Geschichte betraf Marvels „neuen“ Strahlehelden Iron Man, der vor knapp 2 Jahren eine neue Serie erhielt (damals passend zum Start der erfolgreichen Verfilmung). Das Kreativteam besteht aus Matt Fraction (von dem habe ich bis dato so gut wie nichts gelesen) und Salvador Larroca (von dem habe ich sehr viel gesehen). Und eben jenem Gespann gelingt es mit Bravour, frischen Wind in die Welt von Tony Stark zu bringen. Neben den durchaus soliden Zeichnungen war diese erste Storyline (Heft 1 bis 6) sowohl mit Überraschungen als auch mit sehr guten Dialogen versehen. Da wundert es mich nicht, dass die Serie jüngst mit dem Eisner Award, einer Art Comic-Oscar, ausgezeichnet wurde.

Ach ja… zum Anderen habe ich auch ein paar Seiten meines aktuellen Buches gelesen, welches mich noch einige Zeit kosten wird. Die Leselaune bleibt jedenfalls erfreulicherweise erhalten bzw. so schnell mag ich das Buch gar nicht aus der Hand legen (ein gutes Zeichen). Mal sehen, wann ich den Wälzer geschafft habe.

Noch ein Einschub: Kennt jemand auch diese Situationen, in denen man sich liebend gern einer großartigen Müdigkeit hingeben will, aber es leider nicht angebracht ist? Das sind beispielsweise Momente, die mit Gedanken wie „Kann ich diesen Zug nicht mieten?“ oder „Diese Rede/Stimme hätte ich gern zum Einschlafen.“ geschmückt sind.

Es verbleibt nach ca. 500 Wörtern
F.

PS: Nutzt man für das Plural von „Wort“ eher „Worte“ oder „Wörter“?

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