The long way around

Die Dixie Chicks singen im Hintergrund und ich bin wieder am Schreiben. Sind ja doch wieder einige Tage seit dem letzten Eintrag vergangen, was mich beinahe dazu veranlassen würde, die letzten Tage gründlich zu rekapitulieren oder so. Aber ich werde auf den langen Weg eines Rückblicks verzichten und einfach ein paar Zeilen verfassen.

Die Woche ist schon wieder am Ende und hatte doch viele gute Momente. Am Wochenende habe ich ein neues Buch angefangen – zur Abwechslung ein historischer Roman (der hoffentlich ohne Ausflüge ins Reich der Naturgeister auskommt). Der Umfang mit 500+ Seiten schreckt zwar etwas ab, aber die ersten Kapitel lasen sich flüssig, was wiederum ermutigend wirkt. Mal abgesehen davon, dass ich mittelfristig zum zweiten Mal meinen ersten „1000+ Schinken“ lesen möchte, was mir aktuell dann doch noch zu aufwendig erscheint.
Irgendwie kommt mir das Lesen eines dickeren Buches wie das Verfolgen einer TV-Serien-Staffel vor (wobei da natürlich eine kontinuierliche Handlung vorausgesetzt ist). Dieser Tage würde ich wohl eher zum Buch greifen, als mich hinzusetzen von einer Folge berieseln zu lassen. Das merke ich spätestens daran, wenn ich mir mal wieder vornehme, in meiner DVD-Staffel-Sammlung voranzukommen und zunächst stark überlegen muss, an welcher Stelle ich aufgehört hatte. Idee: Notiz in die Box legen. Bei Büchern ist das komischerweise nicht so arg, wenn ich mal zwei Wochen aussetze.

Und noch ein Absatz zum Thema Lesestoff: Überraschungen sind für mich als Comic-Leser eine ziemliche Seltenheit. Einerseits geben Werbung und Titelbild schon eine Vorahnung über den Inhalt Aufschluss und andererseits sind diesbezüglich auch fix Vorurteile am Start. Umso schöner, wenn hinter einem „reißerischen“ Cover eine handfeste Geschichte zum Vorschein kommt – so geschehen beim ersten Heft einer Miniserie mit dem Titel „Marvel Divas“. Ja, allein der Titel lässt mich an jede Menge Klischees aus dem Superhelden-Umfeld denken. Jedoch verflogen die Erwartungen schon nach den ersten Seiten und ich wunderte mich, wann ich das letzte Mal so überraschend vielschichtig unterhalten wurde (dabei fiel mir die ersten „She-Hulk“-Hefte von Dan Slott ein).
Zum Inhalt sei nur kurz angemerkt, dass es um das Leben von vier relativ unbekannten weiblichen Metawesen im Marvel-Universum geht, die eine Freundschaft entwickelt haben. Wer bei der Kombination von „vier“, „Frauen“, „Freundschaft“ und vielleicht noch „Großstadt“ (der Standard-Schauplatz im Marvel-Universum ist New York) an die Serie „Sex and the City“ denkt, ist gar nicht so abwegig. Die Dialoge hatten jedenfalls Wotzwitz, die Zeichnungen samt Farbgebung waren eher durchschnittlich. Fortsetzung folgt…

Abschließender Ausblick: Wenn ich an die kommende Woche denke, kommen mir gleich ein paar Termine und Aufgaben in den Sinn. Auf letztere kann ich mich gleich morgen stürzen. Mir kam zu Ohren, dass in den nächsten Tagen auch der Sommer wieder auftrumpfen wird. Nicht, dass mich das großartig stören sollte. Stets wetterfest (und damit regensicher) rumzulaufen, macht auf Dauer auch keinen Spaß, wenn auch die kühlen Nächte angenehm sind.

Es verbleibt immer noch den Klängen der Dixie Chicks lauschend
F.

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