Stars will lead the way (2)

Na gut… eine Premiere: idealerweise versuche ich, doppelte Titel zu vermeiden. Aber aus aktuellem Anlass (Frust) betitele ich diesen Eintrag mit dem Lied der Simple Minds. Und warum? Weil eben dieses Lied, welches ich eigentlich als ziemlich gut produziert und mit einer gute Grundstimmung ausgestattet empfinde, erneut ungeahnt grottig in einem TV-Auftritt jener „Band“ verhunzt wurde. Notiz: Playback singen muss auch gelernt werden. Da macht der Veranstaltungsrahmen auch keine Pluspunkte, weil es als Motto für einen Boxkampf fast wie ein Aufruf zum K.O. interpretiert werden könnte.

Frust beiseite. Die letzten Tage waren ja doch recht angenehm. Alle Termine konnten eingehalten werden. Ich habe ein paar tolle Filme gesehen und die eine Konzert-DVD, welche auf dem heimischen Player zum Ende hin ruckelt, läuft auf dem Rechner ohne Probleme. Viele gute Nachrichten also.

Nun ein Schwenk ins Reich der Kohlenhydrate: Magnum, ein Eis (also nicht der betagte Private Investigator aus dem 1980ern), sollte den Stieleisfreunden oder Gelegenheits-Werbung-Guckern ein Begriff sein. Die Werbespots dazu sind oftmals kreativ und nerven meist schon nach der zweiten Wiederholung (und ab dann wegen der enorm häufigen Wiederholung).
Früher habe ich jahrelang nicht verstehen können, was an diesem Produkt so attraktiv sein soll. Ich meine, Vanilleeis ist soooo alltäglich und Vollmilchschokolade auch nicht gerade die Seltenheit. Warum soll also die Kombination irgendwen euphorisieren? Später gab es dann (endlich) die Ausweitung der Palette mit Bitterschokolade als Mantel oder Fruchteis im Kern… und dann sogar Mandelsplitter in der Glasur. Hmmm. Das war schon eine gute Idee. Noch besser finde ich aber die Idee, Erdbeereis mit weißer Schokolade einzuhüllen (nebenbei: erinnert sich noch jemand an ein ähnliches Produkt namens Solero oder so?). Jedenfalls kann man die Multipacks im Handel relativ günstig erwerben, wenn sie gerade im Angebot sind.
Anders die Ultra-Edel-Sorte „Temptations“ (bei der die Zutaten laut Werbung aus aller Welt eingeflogen werden). Da kostet die schimmernde Einzelpackung im Supermarkt schon so viel wie ein Multipack der anderen Sorten. Vor einigen Tagen habe ich mir diesen „Luxus“ gegönnt, den Zuckerschock genossen und kann den Preis dennoch nicht ganz nachvollziehen. Zumindest kenne ich nun den Geschmack. Mittlerweile gibt es zwar schon eine neue Sorte, aber die finde ich nicht reizvoll.

Themenwechsel: Medien. Sollte irgendwer noch nicht mitbekommen haben, dass ein ehemaliger „King of Pop“ verstorben ist, so würde ich demjeniger nun meine Gratulation aussprechen (oder schreiben) und ihn für den (nicht existierenden) „behind the moon (walk) award“ vorschlagen.
Unabhängig davon, wie man die Meldung aufgenommen hat, erscheint mir die Omnipräsenz dieser einfachen Nachricht („Michael Jackson ist tot“) ernüchternd. Wie oft ich in der letzten Zeit die Earth-Song-Melodie oder den Refrain von „You are not alone“ gehört habe, will ich nicht mal abschätzen. So langsam reicht es mir… aber wahrscheinlich geht das noch eine Weile so weiter.
Erstmals wahrgenommen habe ich die Musik wohl gegen 1992 und ich erinnere mich, dass ein Mitschüler großer Fan von Jacko war. Ziemlich interessant fand ich in dieser Zeit das Cover-Motiv zu „Dangerous“ und ich glaube, so wurde auch eine Tour benannt. Dann erinnere ich mich natürlich noch an die pathetischen TV-Auftritte und Konzertausschnitte mit Engeln und Kindern und Panzern und Blumen… die teuren Musik-Videos waren mir da lieber (alles in den 1990ern). Mein persönliches Highlight dürfte wohl „Scream“ gewesen sein (und wenn ich mich nicht täusche wurde die Kulisse dann später nochmal von TLC aufgewärmt). Irgendwie finde ich es immer noch bedauerlich, dass das Video in Schwarz/Weiss gehalten wurde. Schließlich kamen dann noch der Ghost-Kurzfilm, das Lied „Blood on the dance floor“ und der Remix zu „History“, welche bei mir erhöhte Beachtung fanden. Der Rest war mir relativ egal.
Zum Ende habe ich nur zwei Anmerkungen: Zum einen gab es aus kreativer Sicht seit Jahren kein neues Material und zum anderen werden die Klassiker nicht so schnell in Vergessenheit geraten (schon gar nicht bei dem extremen Medienecho).

So… eigentlich wollte ich noch ein paar Zeilen zu Greg Rucka verfassen, dessen Blog ich heute zufällig fand, aber angesichts der fortgeschrittenen Zeit verschiebe ich das auf später.

Es verbleibt müde
F.

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