Stars will lead the way

Den heutigen Titel steuern die Simple Minds bei, die immer noch am Musik machen sind und (wie ich kürzlich erfuhr) sogar einen gehypten Comeback-Auftritt im TV hatten. Die Band habe ich wohl erstmals gegen 1995 wahrgenommen, als das Lied „She’s A River“ aktuell war. An dieser Stelle würde ich fast wieder den Versuch starten, die Musik zu kategorisieren, aber bremse mich mal rechtzeitig und füge nur an, dass da unter anderem E-Gitarren und Keyboards zum Einsatz kommen.

Die vergangenen Tagen boten nebst Ausflügen und virtuellen Gefechten endlich die Gelegenheit, wieder ein paar Comics zu lesen. Obwohl der Großteil davon überzeugen konnte, was Zeichnungen und Koloration angeht, konnte ich über die Mängel der Geschichten nicht so leicht hinwegsehen. Es mag sein, dass meine Ansprüche gestiegen sind, oder vielleicht lieferten die Schreiber nur mittelmäßige Arbeit ab. Im Endeffekt ging es dann nur noch darum, auf dem aktuellen Stand zu sein, was Charakter XY angeht. Und letztendlich macht es dann doch mehr Spaß, durch bunte Seiten zu fliegen, als nur ein paar Absätze im Internet zu lesen.
Ein anderer Punkt, der mir bei der Lektüre wieder bewusst wurde, ist die Wiederholung und Irrelevanz bei fortlaufenden Serien. Es gibt nichts, was nicht durch einen Autorenwechsel oder durch redaktionelle Vorgaben wieder rückgängig gemacht werden könnte. Und im Laufe der Jahre kommen Fragen auf, ob Ereignis A nicht schon mal vorgekommen ist. Eigentlich schade… aber glücklicherweise nicht immer der Fall. Soll heißen: gute Werke lassen solche Gedanken nicht aufkommen und bleiben darüber hinaus erhalten (unabhängig von Rückbesinnungen).

Zum Abschluss noch eine Einwurf zum Thema „The world we live in“: Kehren die Gladiatoren zurück? Eine neue Unterhaltungsform, die den Anspruch einer Kampfsportart erhebt, ist auf dem Vormarsch. Dabei steht neben dem Kämpfen zunehmend die Aufmachung der Veranstaltung im Vordergrund (siehe Wrestling). Nur, dass in diesem Fall wegen der Brutalität für Ordnungshüter die Alarmglocken klingeln und es Bestrebungen gibt, die Inhalte mit einer Altersfreigabe zu versehen, was im Zeitalter digitaler Medien nahezu zwecklos erscheint. Wahrscheinlich dauert es nicht mehr lange und eine ganze Sammlung von Kämpfern wird wegen ihrer „Erfolge“ im Ring viel Geld und Bewunderung ernten. Die Auswirkungen auf die jüngeren Fans sind von Expertenseite bestimmt schon abzusehen, was wiederum neues Material für die Medien ergeben wird.

Es verbleibt an einem verregnetem Nachmittag
F.

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