True to me

Der Titel kommt heute von Metro Station und ist gar nicht mal so unpassend. Bedauerlicherweise ist dieses Lied musikalisch nicht unbedingt ein Highlight des selbstbetitelten Albums. Umso lustiger, dass dieser kleiner Ausspruch zum Philosophieren einlädt. Denn wie sollte man jemanden von einer Wahrheit überzeugen, die er nicht glaubt? Wahr ist also eine Definitionssache?

In diesem Zusammenhang kommt mir eine Dokumentation in den Sinn, die ich vor Kurzem sah und welche sich mit so ähnlichen Fragen des Leben befasst. Dokumentarfilme unterhaltsam und informativ zu gestalten, ist schon keine leichte Aufgabe – vor allem, wenn ein möglichst breites Publikum angesprochen werden soll. Insofern lässt sich die mangelnde Anzahl von Dokumentarfilmen im (Standard-)Kino erklären. Wobei natürlich das Medium Kino ausgefüllt werden will – also beispielsweise durch spektakuläre Aufnahmen oder schauspielerische Leistungen. Wenn ein Film nur redende Leute in Nahaufnahmen enthält, braucht es nicht unbedingt auf einer meterlangen Leinwand (inklusive Dolby-Soundsystem) gezeigt werden – meine Meinung.
Wie dem auch sei, der Film war unterhaltsam und dennoch ziemlich aufwühlend – nicht ganz in der Intensität von „Money as Debt“ (der geneigte Leser mag sich erinnern), aber schon in diese Richtung. Daher lasse ich es in Gedanken noch etwas kreisen und komme vielleicht ein anderes Mal darauf zurück.

Das Pfingstwochende meint es wettermäßig gut mit dieser Region und so käme es mir fast wie eine Verschwendung vor, wenn ich nicht auch die Außenwelt inspiziert hätte (außer zum obligatorischen Wochenendeinkauf). Umso schöner, wenn der Bummel für Zwischendurch Entdeckungen mit sich bringt. So habe ich heute beispielsweise Zitronenpudding erworben, was ich davor nie im Handel gesehen habe (oder verdrängt wurde).
Und welch ein Zufall – nur kurze Zeit davor hatte ich endlich mal wieder Pudding gekocht. Sorte: Karamell. Das war neulich im Angebot und ich wollte mich schon freuen, bis mir heute beim Kochen einfiel, dass ich doch lieber Mandelpudding esse (wonach ich also besser mal Ausschau halten sollte). Und es müssten auch schon etliche Monate vergangen sein, seit ich das letzte Mal Pudding gekocht habe, denn beinahe hätte ich den Zucker vergessen (wäre sonst eine unschöne Überraschung geworden! Stichwort: Erfahrung).

Ansonsten sei noch vermerkt, dass ich heute ein paar tolle neue (also mir bisher unbekannte) Lieder gehört habe, wovon bestimmt noch einige genauer betrachtet werden. Da fällt mir ein, dass ich eigentlich noch lesen wollte. Aber das Wochenende ist ja noch nicht um.

Zum Abschluss noch ein Nachtrag in der Kategorie „The world we live in“: Da gibt es also einen regionalen Musikförderpreis (neudeutsch: Award), was unter anderem auch junge Menschen ansprechen soll (der Gestaltungsart des Werbefahrzeugs nach zu urteilen) und ausgerechnet eine Zigarettenmarke setzt ihren Namen drauf. Irgendwie suboptimal… oder Ansichtssache.

Es verbleibt mitten im Wochenende
F.

Advertisements

Schlagwörter: , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: