The good kind

Schwelgen. Dieses Wort kommt mir in den Sinn, wenn ich Lieder einer Gruppe namens The Wreckers höre, deren Musik zwar Gitarren und Violinen enthält, ich jedoch nicht gleich als Country abstempeln würde. Aufmerksam wurde ich darauf über Michelle Branch, die vor der Band als Einzelkünstlerin unterwegs war… und dies wohl wieder sein könnte, da es die Gruppe nicht mehr gibt. Nicht so schlimm. Die Musik bleibt erhalten.

So weit zum Titel, und nun zum Tag: Heute habe ich… (Trommelwirbel)… gelesen. Und zwar wieder ein ganzes Stück aus meinem aktuellen Schmöker, welcher mich zwar nicht wirklich im Bann hält, aber verglichen mit dem vorigen Buch geradezu durch die Seiten rasen lässt. Zusätzlich zum flüssigen (wenn auch wahrlich antiken) Schreibstil besticht das Buch durch seine Überschaubarkeit hinsichtlich Seitenanzahl und Größe (ein echtes Taschenbuch). Zum Inhalt werde ich mich nach Abschluss der Lektüre wahrscheinlich auch auf dieser Plattform äußern.
Weiterhin gab ich mir heute einen persönlichen „Jugendklassiker“ in Comic-Form – soll heißen, dass ich seit langer Zeit mal wieder eine Geschichte gelesen habe, die mich damals (sagen wir vor 7 Jahren) sehr beeindruckt hat. Auch heute noch mag ich den Aufbau und die Umsetzung der Erzählung um diese schillernde Zusammenstellung einprägsamer Charaktere. Ich bin mir nicht sicher, inwiefern damals der Schaffensprozess abgelaufen ist, aber ich finde, das Endergebnis steht als herausragendes Werk für alle Beteiligten da (mit besonderem Dank an Autor sowie Zeichner, welche heute zurecht einen Namen in der „Szene“ haben).

Ansonsten ließ ich den Sonnenschein nicht nur vom Fenster aus den Tag verschönern (beim Lesen). Das Wetter wollte genutzt werden und wurde genutzt für einen Spaziergang durch die Heimat, die sich irgendwie nicht mehr ganz so heimatlich anfühlt. Ich erwischte mich, wie ich einige neue Straßen und Gebäude ansah und mir vorstellte, wie es noch vor einigen Jahren aussah. Vieles wurde zwar verschönert, aber der eigene Bezug ging verloren. Orte, wie ich sie noch aus Kindheitstagen kannte, gibt es so nicht mehr. Teilweise fühlte ich mich schon fast wie ein Tourist.
Apropos: die Straßen füllen sich wieder mit Urlaubern und in wenigen Wochen ist die neue Saison bestimmt in vollem Gange. Na ja… letztendlich muss ja irgendwer (indirekt) für die Verschönerungen aufkommen. Das passende Wort wäre wohl „Ambivalenz„, mit dem sich die Sicht einiger Zeitgenossen hinsichtlich Touristen zusammenfassen lässt. Auf der einen Seite „juhu, Gäste, welche die regionale Wirtschaft ankurbeln“ und auf der anderen Seite „buh, anstrengende Leute, die unterhalten werden wollen und die Straßen verstopfen“.
Ansatzpunkt wäre wohl: wie würde man selbst gern als Gast gesehen werden – willkommen oder störend?

Es verbleibt mit erschreckend wenig Platz im Regal
F.

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