Anyone

Der heutige Titel stammt von einer Ballade der schwedischen Gruppe Roxette. Anfangs konnte ich das Lied nicht wirklich leiden (selbst heute mag ich den plötzlich einsetzenden Beginn nicht), aber nicht zuletzt die bezaubernde Stimme der Sängerin und ein melancholisch triefender Text entschädigen da ungemein. So viel zum Auftakt.

Apropos Auftakt. Prequel-Stimmung in Hollywoods Marvel-Comic-Verfilmung-Abteilung. Nicht nur kommt bald der flaggenfreudige erste RächerHeld ins Kino (ok, dauert noch), sondern läuft aktuell mit „X-Men Origins: Wolverine“ eine Art „X-Men: Episode I“ in den Kinos an (sprich: was ein Teil 4 hätte sein können, ist eine Vorgeschichte).
Ich habe selbigen Film vorhin gesehen und bin einigermaßen zufrieden. Wer die Figur Wolverine mag und auch bei „X-Men 3“ seine Freude hatte, kann sich das ansehen. Ach, eigentlich kann sich das jeder Action/Fantasy/Comic-Filmfreund (oder Fan von Hugh Jackman) anschauen, so er denn Zeit und Geld findet. Zumindest kann man dann mitreden.
In diesem Stadium der Auswertung kann ich nur anmerken: der Film hätte besser sein können, aber auch schlechter. So oder so lässt er sich gut in die bestehende Filmreihe einfügen.

Themenwechsel: Vor Kurzem las ich einen Text über den Vergleich von Blogs mit „abgetriebenen Gedanken“ (vielleicht stimmt der Link noch), was mich über die Sachlage natürlich hat nachdenken lassen (wenn auch nicht allzu lange). Meine Meinung hat wieder eine knackige Kürze: Ansichtssache.
Bin ich Autor? Nein. Brauche ich meine schreiberische Kreativität für meinen Beruf? Nein (fast schon jein). Muss ich also befürchten, dass ich meine Kreativität einschränke, wenn ich blogge? Absolut… nicht! Na dann ist ja gut.
Insofern ist der Text also nur subjektives Larifari. Jeder schreibt doch wahrscheinlich aus anderen Motiven. Für mich ist diese Tätigkeit beispielsweise (nicht ausschließlich) eine Art Übung hinsichtlich Konzentration und Kontext (manchmal auch noch Rechtschreibung). Ansonsten macht es mir nur irgendwie Spaß.

Hm… eine Überleitung von Spaß zu Schweinegrippe ist mir gerade etwas umständlich. Was man in bei diesem Thema erneut gut feststellen kann, ist die Art der Verwertung durch oder in Medien. Und genau da kommt wieder mein Freund Skeppy, die gesunde Portion Skepsis, ins Spiel (aber ohne Spaß). Da sollen auf der einen Seite die Leute aufgeklärt werden und dennoch lässt sich durch Panikmache der Profit erhöhen. Welch eine Zwickmühle für die Berichterstattung. An dieser Stelle fühle ich mich erleichtert, nicht in irgendwelchen Redaktionen zu arbeiten.
Irgendwie gibt es doch so viel auf der Welt, was einem den Lebenswillen nehmen kann (welch geniale Aussage). Ob nun die Vergangenheit, die Zukunft oder die Gegenwart betrachtet wird und mit welcher Emotion behaftet… das ergibt zumindest Stoff für eine interessante Gesprächsrunde. (in einem der ersten Einträge hatte ich mal ein feines Zitat in diesem Zusammenhang angeführt)
In diesem Sinne: wir werden alle sterben (äh, ok, zu unverblümt)…  wird schon werden (ne, was soll das denn heißen?)…  teilen wir uns die Schuld (noch nicht ganz)… Ansichtssache!

Es verbleibt am Ende eines blog-reichen Aprils
F.

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