Bumblebee

Zunächst möchte ich kurz einen Dank an Steve Jablonsky aussprechen, der die Musik zur Realverfilmung Transformers beisteuerte und mir damit wunderbare Instrumentalwerke beschert hat, die ich zur passenden Gelegenheit jederzeit in die Playlist schmeiße. Daher auch der heutige Titel, der nebenbei bemerkt auch der Name meines favorisierten Autobots aus frühen Tagen ist.

Und wo ich schon bei Filmen und Kindheit bin, kann ich gleich ins nächste Geek-Thema einsteigen: Wolverine. Auch diese Figur zählt seit Jahren zu meinen Favoriten (Kategorie: Marvel/Comic-Charaktere). Es wird wahrscheinlich um das Jahr 1993 gewesen sein, als ich erstmals von den X-Men (inklusive Wolverine) hörte bzw. sah, denn es war eine Zeichentrickserie. Farbgebung, Maske und Fähigkeiten (Krallen und Selbstheilung) waren es, die mir damals zusagten. Heute (und spätestens nach dem ersten X-Men-Film) bin ich der Ansicht, dass die Bekleidung in grellen Farben extrem unrealistisch ist. Oder anders: das funktioniert nur in Comics (in vielen Wolverine-Geschichten wurde gänzlich auf ein Kostüm verzichtet). Die TV-Serie wurde dann irgendwann abgesetzt und Wolverine trat höchstens mal als Gast in der Spider-Man-Trickserie auf.
Im Sommer 1996 stieg ich ein in die Welt der amerikanischen Superhelden-Comics und innerhalb eines großen Aufeinandertreffens vieler Charaktere zweier bekannter Verlage tauchte auch Wolverine wieder auf (Rätsel am Rande: welcher Titel?). Im Frühjahr 1997 fing ich dann an, die neuen Comics von Marvel Deutschland zu sammeln, wobei X-Men eine der ersten Serien war. Knapp ein halbes Jahr später startete hier dann auch eine Wolverine-Comicserie, die ich natürlich ebenso verfolgt habe – nicht zuletzt, da es für lückenlosen Lesegenuss bei sogenannten Crossovern (serienübergreifende Geschichten) erforderlich war. Zu dem Zeitpunkt hatte Wolverine kein Metall im Körper (dementsprechend Krallen aus Knochen). Ich erinnere mich auch noch ziemlich gut daran, dass in der ersten Jubiläumsausgabe (Nummer 12) ein missglücktes Vorhaben damit endete, dass Wolverine für eine ganze Zeit Menschlichkeit verlor und teilweise wie eine Art Troll dargestellt wurde.
Aber wie (Superhelden-)Comics nun mal sind, kehrt der Status quo früher oder später zurück. So also die menschliche Gestalt und dann später auch die Adamantium-Krallen (eine erdachte Metalllegierung). Und wenn ich heute so zurückdenke, bin ich froh, noch so manche Highlights bezüglich Wolverine-Abenteuern miterlebt zu haben. Ich denke da an Geschichten von Larry Hama, Warren Ellis, Frank Tieri und Greg Rucka. Gegen Ende 2007 habe ich aufgehört, Wolverine-Hefte zu sammeln. Jedoch verfolge ich die Abenteuer immer noch sporadisch.

Mittlerweile ist die Comic-Figur in den amerikanischen Printmedien sehr stark vertreten (nebst diversen Team-Serien in ca. 4 eigenen monatlichen Reihen) und nun steht der erste Wolverine-Film in den Startlöchern. Letzteren werde ich baldigst im Kino schauen und hier dann wahrscheinlich noch ein paar Zeilen lassen.

Mich überrascht es, wie textfüllend so ein Thema aus dem Bereich Erinnerungen und Geek-Wissen sein kann. Ich könnte problemlos noch ein paar Anekdoten loswerden, aber dieser Eintrag hat bereits ausreichend Zeit beansprucht.
Noch kurz zum Tag: es passierte nicht viel Bemerkenswertes und leider verlief der Abend nicht ganz so wie geplant.

Es verbleibt mit einem neuen Eintrag auf dem imaginären Buchstapel
F.

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