Split screen sadness

Hach… wieder so ein tolles Lied erwischt. Es stammt von John Mayer und begleitet mich nun auch schon fast zwei Jahre. Das dazugehörige Album zählt zu meinen Favoriten. Und damit genug Schleichwerbung.

Manchmal ist es so einfach, sich etwas Gutes zu tun. Mir kam der Gedanke „ein heißer Tee wäre jetzt nicht schlecht“ und ich habe ihn realisiert. So einfach. Grandios.
Wahrscheinlich ist das einer der seltenen Momente, in denen meine innere Stimme klar und deutlich zu verstehen ist (oder ein Verlangen rasch bedient werden kann). Und daher erfreut mich das Resultat umso mehr.

Ansprüche – das wollte ich auch mal ansprechen. (keine Lust, zu schauen, ob ich das schon einmal hatte) Ich denke, je nach Thematik kommen sie zum Vorschein oder werden anderweitig verschleiert. Ob hoch oder gering sei hier nebensächlich, denn das ist doch oftmals subjektiv gefärbt (trotz mancher großen Nenner).
Gelegentlich habe ich den Eindruck, ein Verteidiger (gar Prediger?) des Individualismus zu sein. Kommentare wie „Ansichtssache“ oder „muss jeder selbst wissen“ werden in gehäufter Form dann doch auffällig. Und nun komme ich mit dem Thema Anspruch erneut zu Betrachtungen, die mir bereits während des Schreibens obsolet erscheinen.
Soll hier nun folgen: „Leute, haltet mal den Ball flach, wenn ihr mehr vom Leben haben wollt“? Oder „Da geht noch mehr, also tut was dafür“? Nein… keineswegs (zumindest allgemein gesehen). Aus diesem Grund verzichte ich auf Tags wie „Lebensberatung“ (oder „der goldene Weg“).
Nur kurz angemerkt: Sind die Ansprüche zu hoch, können sie oft nicht erfüllt werden – hallo Frust. Im umgekehrten Fall… tja, sieht die Welt wohl auch nicht rosiger aus. Aber wie gut, dass die Frage nach dem „zu hoch“ oder „zu gering“ hier nicht von Belang sein soll. Ist schon fast wie in der Mathematik… den Bruch ordentlich kürzen und übrig bleibt nur eins (also das Leben oder so). Vielleicht greife ich das Thema nochmal auf (die Leser-Abstimmung dazu spare ich mir).

Ansonsten kommt mir der Tag abschließend vor, als hätte er den doppelten Umfang. Ob das lediglich daran liegt, dass ich heute viel unterwegs war oder viel an der frischen Luft? Möglich. Da lohnt sich der Schlaf vielleicht auch doppelt.
Noch schnell etwas an der Planung für morgen gebastelt und dann kann die Schlummerphase auch gleich beginnen.

Es verbleibt in Vorfreude auf eine neue Form der Dunkelheit
F.

PS: der Vollständigkeit halber gebe ich hier mal noch den Link zu meiner bescheidenen U2-Rezension an. (tja, ich habe es nicht vergessen)

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