The weight of the world

Ein ganz tolles Lied prägt heute diesen Eintrag, welches ich erstmals im vierten Quartal 2002 gehört habe (so lange musste ich darüber nicht nachdenken). Die Melodie daraus geht mir oftmals durch den Kopf und ich verbinde damit eine Art Klangfarbe (man könnte auch Wiedererkennungswert dazu sagen).

Heute kam kurzzeitig das Thema Datenmüll auf, worüber ich auch hier ein paar Bemerkungen verlieren möchte. Als jemand, der vor einiger Zeit Grundlagen der Informationstheorie beigebracht bekam, kann ich mit diesem Schlagwort nicht viel anfangen.
Die Vorstellung von wertloser Information ist mir insofern fremd, als dass eine Wertung meist auf subjektive Aspekte basiert. Mit anderen Worten: ob die Information wertlos ist, entscheidet jeder für sich. (wie wohl ein Informations-Messie aussieht?) Dementsprechend ließe sich die Definition von Müll im Allgemeinen betrachten, wobei da wahrscheinlich ein gemeinsamer Nenner gefunden werden kann („wenn es gammelt, ist es Müll“ oder so in der Art).
Auf der anderen Seite vermute ich, dass manche Leute den Wert von Informationen unterschätzen. „Was? Mit dieser Karte bekomme ich Rabattpunkte? Los, lass uns einkaufen gehen!“ Und dementsprechend bereitwillig lässt man Firma XYZ mal eben registrieren, wo und wann die neue Kaffeemaschine gekauft wurde. So ähnlich könnte sich das auch mit dem (Achtung Kunstwort!) online-Verhalten… äh… verhalten. Nur dass ich keinen Kugelschreiber gratis bekomme, wenn ich in einem beliebigen sozialen Netzwerk meine Spuren hinterlasse (oder einen Blog-Eintrag schreibe).
Wo sind die Studien darüber, was Leute für einen kostenlosen Kuli alles tun würden? Und wie lange hält so eine Verhaltensforschung den Wissenschaftler am Ball, bevor auch sein Verhalten erforscht wird? (kleiner Scherz)

Wahrscheinlich ist es die eigene Unbefangenheit oder Geringschätzung der eigenen Daten, die mich… äh… jemanden dazu bringt, beispielsweise über die eigene Sicht des Tagesgeschehens  zu schreiben. (ziemlich viel „eigen“)
Heute im Supermarkt um die Ecke: keine Bananen. (zählt das nun regional bedingt als Flashback?)

Faden, wo bist du? Und warst du nicht mal rot? Na ja, die SPD kam auch schon mal besser rüber.
Ach ja… Daten und Wert. Wer das eine hat, sollte vielleicht auch mal über das andere nachdenken. Und wer die nächste aufstrebende Web2.0-Plattform kritisch betrachtet, kann doch auch mal eine Pause einlegen und froh sein, dass die vielen „unnützen“ Daten keine Papier-Ressourcen fressen.

Es verbleibt mit dem Wunsch auf einen regenfreien Donnerstag-Abend
F.

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