Vision one

Der Titel stammt von Röyksopp (kann man sich bei last.fm anhören). Wie der direkte Beginn den geneigten Stammleser schon vermuten lässt, geht es heute mal etwas zackiger voran. Nachdem ich die Erfahrung gemacht habe, dass mich ein Eintrag durchschnittlich relativ viel Zeit kostet, will ich zur Abwechslung mal versuchen, mich im übertragenen Sinne kurz zu fassen.

Meine Güte… und schon treffe ich erneut und zufällig auf eine Verbform, die ich am liebsten nachschlagen würde. Da lohnt sich das häufige Schreiben fast alleinig zum Zwecke des schriftlichen Sprachtrainings. Ich finde es bedauerlich, dass dank dem Hickhack mit der deutschen Rechtschreibung (Stichwort: Reform) die Sicherheit im korrekten Sprachgebrauch für einen Anteil der Gesellschaft nachgelassen hat. Aber heute findet man selbst in Büchern Fehler. Wie gut, dass Fehler menschlich sind – so kann man sich die Schuld teilen.
Apropos Schuld. Wie sieht es eigentlich mit unseren sogenannten Volksvertretern aus?
Als ich neulich ein paar Nachrichten aufgeschnappt habe (was zugegebenermaßen häufiger passieren könnte), war vom Beginn des neuen Wahlkampfes die Rede. Da wird gewettert und versprochen – was später dann zerflettert und gebrochen. (ja, das war spontan)

Politikverdrossenheit – konnte ich vor ein paar Jahren noch nicht nachvollziehen. Schließlich gibt es doch immer ausreichend Info-Material, damit man irgendwie Sympathien im einen oder anderen Wahlprogramm finden kann. Aber was sagt so ein Konzept schon aus? Mittlerweile würde mich eher interessieren: von wem stammt das im Endeffekt?
Und heute bin ich fast bei dem Standpunkt, dass es nur eine Wahl des kleineren Übels ist, was dem Einzelnen da vorbesteht.
Es mag ja Leute geben, die sich an dem Gekeife zwischen den einzelnen Lagern erfreuen können. Ich gehöre nicht dazu. Von mir aus sollen doch gleich 10 Parteien in den Bundestag einziehen. Das wäre doch mal eine Herausforderung für die Demokratie. Und für die Berichterstatter – wer sich dann profilieren kann.

Sodele… damit belasse ich es für heute und werfe folgenden Spruch ein: Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.

Es verbleibt mit der Aussicht auf einen längeren Tag
F.

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