Break the ice

Warnung! Schlechter Wortwitz: als ob die Bahn nicht schon angeschlagen genug ist. An dieser Stelle verkneife ich mir den Smiley. Denn bestimmt fällt dem geneigten Leser zum Titel unverzögerlich das entsprechende Lied ein. (Rätsel am Rande: wer singt es?) Ist eigentlich schon mal einem aufgefallen, dass es überraschend wenig Lieder zum Thema Ostern gibt? Das wäre doch eine prima Lücke zum Ausschlachten. Auf der anderen Seite: bei Weihnachtsliedern gibt es einen umfangreichen Katalog, denn man nur mal schnell neu vertonen muss, wogegen die Sachlage zum Thema Ostern schon etwas schwieriger aussieht.

Es stehen jede Menge Feiertage vor der Tür und ich hoffe, selbige einigermaßen sinnvoll gestalten zu können. Nicht, dass ich was gegen herrlich ereignislose „Gammeltage“ hätte. Nur müsste ich das nicht ein ganzes verlängertes Wochenende haben.
Einen Nachteil, den ich bei Feiertagen sehe, ist die fehlende Dynamik. Da wird mal eben festgelegt, dass irgendein Montag besonders zu betrachten ist, ob es einem nun passt oder nicht. Und man kann den schlecht um ein paar Wochen verschieben. Jedoch liegt wohl in der Intention von Feiertagen, dass sie sich nicht nach persönlichen Bedürfnissen richten. Eher soll jeder in dieser Zeit einer Sache gedenken oder den Tag mit seiner „Familie“ verbringen. Ausgenommen sind da diejenigen, die trotzdem arbeiten sollen. Dann ist es natürlich schon hilfreich, mehrere Feiertage zu bündeln, damit durch Arbeitsteilung jeder die Chance auf Freizeit hat (jedenfalls theoretisch).

Um nochmal auf Ostern zu kommen: der Sinn und Zweck dieser Zeit ist mir herzlich schnuppe. Der Grundgedanke dieses Festes mag zwar alljährlich in Infotainment-Sendungen wiederholt werden, aber ich sehe oftmals nur den kommerziellen Aspekt darin. Manche nutzen den Anlass, die Räumlichkeiten zu dekorieren (nicht zuletzt wird dank Konsumtempeln frühzeitig darauf hingewiesen). Andere erwarten Geschenke oder besondere Highlights im TV-Programm. Wieder andere freuen sich auf spezielle Bastelaktionen oder Mahlzeiten.
Alles schön und gut, aber hatten wir das nicht bereits vor ein paar Monaten? Bzw. wo bleibt nun der feierliche Gedanke? Tja, vielleicht ist die Vermarktung von Gedanken nicht im Trend (mein Vorschlag: auf Servietten drucken). Aber wenn der Sinn hinter den Feierlichkeiten auf der Strecke bleibt oder (wie in meinem Fall) gar als irrelevant empfunden wird (was wiederum verschiedene Gründe haben kann), erscheint mir der Nutzen dieser Festlegung mit Widersprüchen behaftet zu sein.
Andererseits ist vielleicht auch die eigene Interpretation oder der eigene Umgang mit den besonderen Tagen „von oben“ (oder von einer mächtigen Minderheit etabliert? Ansichtssache!)  ein vernünftiger Ansatz. In diesem Sinne: Carpe diem!

Es verbleibt heute mal ohne eine Wikipedia-Verlinkung
F.

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