Tu trouveras

Und wieder neigt sich ein Wochenende dem… äh… Abschluss. Ich habe überragend wenig geschafft. Sonderlich viel geplant habe ich zwar nicht, aber rückblickend wirken die letzten zwei Tage recht ernüchternd. Musikalisch gab es wieder ein paar Exkurse in die Vergangenheit. Ich habe in meiner CD-Sammlung gekramt und mit Begeisterung festgestellt, wie toll das 2000er Album von U2 ist. Ich gebe zu, seit dem Erwerb des aktuellsten U2-Langspielers bin ich wieder auf deren Musik aufmerksam geworden. Aber auch anderweitig gab es Schnuppereien, die ich mal kurz mit Soul und fränzösischem Pop zusammenfasse. So viel möchte ich hier nicht über Musik schreiben, obwohl ich damit leicht Einträge füllen könnte, weil ich sehr viel höre.
Also neben den musikalischen Exkursen gab es die letzten Tage in Schlagworten: Filme, Essen und Klamotten. Letztere galt es mal wieder zu ordnen, um die nächsten Such-Aktionen (und es wird sie geben) zu erleichtern.

Ein anderes Thema, dass mich neuerdings wieder erschüttert hat, ist das Fernsehen. Also das, was man gern als „Programm“ bezeichnet. Es gab eine Zeit, da war ich Fan von der Glotze. Keine Werbepause hat mich groß gestört und es gab immer eine Alternative auf einem anderem Sender. Heute habe ich den Eindruck, dass mir viele Sendungen zu viel abverlangen. Mit anderen Worten: das Ertragen fällt mir schwer. Vielleicht habe ich zu viel gesehen oder mittlerweile zu hohe Ansprüche. Ob das Programm wirklich schlechter und niveauloser geworden ist, kann ich nicht beurteilen. Nur finde ich die Werbung wesentlich aufdringlicher. Und für TV gibt es leider keinen praktischen „Adblocker“. Was den Inhalt der Sendungen angeht, vermute ich, dass die Zuschauer nichts besseres verdient haben. Ähnlich wie die „gewählten“ Volksvertreter wurden auch die TV-Formate durch Mehrheiten bestätigt. Sollte da doch eine gewiefte Verschwörung im Gange sein, durch Medien irgendwelche Denkprozesse zu unterdrücken? Na ja… wenn schon die Weltwirtschaft mit Monstern veranschaulicht werden kann, so kommt es auf ein weiteres Ungetüm auch nicht mehr an.

Tja, lieber Leser, dieser Eintrag mag ernüchternd klingen. Ich möchte da auch nicht zu viel drüber nachdenken. Manchmal erscheint mir die unsägliche Strafe der Ignoranz angebracht zu sein. Normalerweise bin ich kein Befürworter des Ignorierens, obwohl ich auch nicht der Ansicht bin, dass man zu allem eine Meinung haben muss. Ansichtssache! (wie könnte es auch anders sein) Zumindest werde ich es auf eine (noch imaginären) Liste von Themen setzen, die sich für ein Komitee zur Weltverbesserung eignen. Vielleicht auch nur für einen lustigen Gesprächsabend. Genauer will ich nun nicht darauf eingehen.
Es verbleibt mit Stapeln an unsortierten Sachen
F.

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