One step closer

Ich finde es erstaunlich, dass ich heute noch mehr Erschöpfung verspüre als gestern. Die Anspannung des Tages habe ich wohl unterschätzt. Wenn ich den Tagesverlauf betrachte, fällt mir auf, dass so ziemlich alles nach meinen Vorstellungen abgelaufen ist. Ja, ich gebe zu, ich habe Spaß am Planen. So generell.
Wahrscheinlich kam diese Planungsfreude so nach und nach… jedenfalls kann ich mich da an kein bestimmtes Ereignis erinnern, wodurch sich ein Leben wandeln mag. Ich habe aber auch nie sonderlich darüber nachgedacht, da ich nicht die Notwendigkeit sehe.
Und so ist es jedenfalls immer erfreulich, wenn sich eine Planung angenehm umsetzen lässt. Das könnte man als Standard hinnehmen oder doch lieber als kleinen Zusatzerfolg ansehen. Sozusagen das i-Tüpfelchen. Und wieder schweife ich ab auf die „Erfolgsschiene“ bzw. den „Freudenkatalog“.  Sollte ich da ein Muster erkennen?

Freude ist doch wieder einer der Hauptnenner der Gesellschaft. So ziemlich jeder kann damit was anfangen. Es verbindet also verschiedene Menschen. Und es ist so variabel wie Eiscreme-Sorten. (ok, es gibt bessere Vergleiche)
Unterschiedlich wird es beispielsweise hinsichtlich des Auslösers. „Schau mal, ein Eichhörnchen!“ – dieses Zitat aus einer deutschen Komödie schoss mir förmlich just durch den Kopf, weil es genau darum geht. (Rätsel am Rande: welcher Film?) In dieser besagten Szene wird verdeutlicht, dass Freude gelegentlich an Erwartungen gekoppelt ist. Oder anders formuliert: warum soll man sich an einem Tier erfreuen, wenn man sich zum Beispiel vernachlässigt fühlt? Und ich frage: warum denn nicht?
Hier nun eine Übertreibung: warum soll ich über eine perfekte Mahlzeit erfreut sein, wenn es Hunger in der Welt gibt?
Da liessen sich jede Menge weitere Beispiele anfügen. (das ist jetzt aber kein Aufruf für Comments)
Es läuft alles auf den Auslöser-Aspekt hinaus. Und damit gewissermaßen auf die eigene Verantwortung. In einem Wort: Ansichtssache.
Wann lässt sich Freude vertreten? An welcher Stelle sollte man sie sich verbieten bzw. überhaupt? Und wie sieht es mit der Schadenfreude aus?

Auf der anderen Seite ließe sich untersuchen, inwiefern man über ein gesundes Maß sprechen kann. Ab welchem Grad ist welche Verhaltensweise wichtig oder gar schädlich, wenn es um den „gesellschaftlichen Hauptnenner“ Freude geht? Ja, werter Leser, es sammeln sich erneut Fragen. Und mein Eintrag scheint wieder philosophisch angehaucht zu sein, was eigentlich nicht beabsichtigt ist.
Es verbleibt mit einer neuen Tagesplanung
F.

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